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Norm ISO 50001

Maßgebliche Änderungen für Energiemanagementsysteme

| Redakteur: Katharina Juschkat

Ab 14. Oktober 2017 ändert sich die ISO 50001 – auch Unternehmen, die bereits zertifiziert sind, müssen die verschärften Regelungen beachten. Unabhängige Unternehmen wie Sonepar unterstützen Firmen bei der Umstellung.

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Ab dem 14. Oktober tritt die neue Norm für Energiemanagementsysteme in Kraft.
Ab dem 14. Oktober tritt die neue Norm für Energiemanagementsysteme in Kraft.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Ab 14. Oktober 2017 müssen Unternehmen, die bereits nach ISO 50001 zertifiziert sind, verschärfte Regelungen berücksichtigen. Durch die ergänzenden Normen 50003, -6 und -15 wird die Ausgestaltung des Energiemanagement-Prozesses deutlich umfassender.

Die Neuregelung des Akkreditierungsverfahrens macht es Unternehmen künftig indirekt schwerer, eine Zertifizierung ihres Energiemanagementsystems zu erhalten, da sich die Anforderungen an den Zertifizierungsprozess erhöhen. Ab Oktober 2017 müssen Unternehmen nicht nur ihre Prozesse optimieren, sondern zudem auch belastbaren Nachweis für den Erfolg ihrer Maßnahmen liefern. Bestehende Zertifikate behalten zunächst auch ohne diesen Nachweis ihre Gültigkeit. Hier gewährt die Deutsche Akkreditierungsstelle eine Übergangsfrist bis zur Rezertifizierung.

Energiekennzahlen bringen erforderlichen Nachweis

Ein Teil der Neuregelungen umfasst das Akkreditierungsverfahren im Rahmen der ISO 50003. Die Norm legt die Anforderungen an Zertifizierungsstellen und Auditoren für Energiemanagementsysteme fest – und regelt damit auch den Prozess der Auditierung. Fehlende Nachweise werden von der Zertifizierungsstelle im Regelfall als Abweichung von den Anforderungen der Norm gewertet – und müssen von den betroffenen Unternehmen nachgeliefert werden. Die Voraussetzung für einen belastbaren Nachweis ist die spezifische Entwicklung der durch die Norm geforderten Energiekennzahlen.

Grundsätzlich können Unternehmen mithilfe der entsprechenden Normen ein konformes Energiemanagementsystem etablieren. Unternehmen wie Sonepar unterstützen bei der Einführung und Entwicklung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 mithilfe des Eco-Network. Der Elektrogroßhändler verknüpft seine eigenen Erfahrungen mit denen des Auftraggebers und der Eco-Network Partner. Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben unabhängige Beratungen und die konkrete Realisierung entsprechender Projekte an. Das Ziel sei eine energetische Organisationsstruktur, mit der Unternehmen langfristige Kosteneinsparungen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Energiemanagementsystems realisieren können.

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