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Kleinsteuerung Maßgeschneiderte Sicherheit für Mensch und Maschine

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Sichere Kleinsteuerungen finden insbesondere dort Anwendung, wo der Einsatz herkömmlicher Sicherheitsschaltgeräte nicht mehr wirtschaftlich ist. Die Kombination von Sicherheitsfunktionen einzelner Sicherheitsschaltgeräte in nur einem Gerät ermöglicht eine flexible und kostenoptimierte Alternative.

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(H. Zander)

Die neue, sichere Kleinsteuerung Talos TB-I14O3 aus dem Hause Zander Aachen zeichnet sich durch einfaches Konfigurieren anstelle von Programmieren sowie eine intuitive Bedienung bei umfangreichen Diagnosefunktionalitäten aus.

Hier stellt das Gerät bereits 16 fertige Standardkonfigurationen zur Verfügung. Mit der Möglichkeit einer individuellen Konfigurationserstellung wird dem Kunden zudem eine maßgeschneiderte Lösung für seine Safety Anforderungen geboten.

Typische Einsatzfelder der Kleinsteuerung im Maschinenbau sind Werkzeugbearbeitungszentren mit einem übergeordneten Not-Halt Taster und diversen Schutztüren.

Vielfältige Sicherheits-Sensorik

Charakteristisch ist die Vielfältigkeit der Sicherheits-Sensorik, welche über die sichere Kleinsteuerung ausgewertet werden kann, vom herkömmlichen Not-Halt-Taster bis hin zu intelligenten, sicheren Sensoren wie z.B. Lichtschranken. Vergleichbar verhält es sich mit den sicheren Ausgängen. Diese können unabhängig voneinander den jeweiligen sicheren Eingängen zugeordnet werden und unterschiedlichste Aktorik, z.B. Antriebe oder Leistungsschütze, sicher schalten.

Hohes Sicherheitslevel

Das TB-I14O3 erreicht die höchsten Sicherheitsanforderungen Kat. 4 / PL e gemäß EN ISO 13849-1 sowie SIL(CL) 3 gemäß IEC 62061, IEC 61508 und ist somit perfekt zur Absicherung von Werkzeugmaschinen/Automaten geeignet. Aber auch größere Applikationen können über eine sichere Kaskadierung mehrerer dieser Kleinsteuerungen realisiert werden.

Die Steuerung ist zudem speziell für Feuerungsanlagen im Dauerbetrieb entwickelt und zertifiziert. Dies bedeutet weniger Stillstandzeiten aufgrund nicht notwendiger, weiterer Proof-Tests innerhalb der Produktlebensdauer gemäß EN 50156-1.

Einen zusätzlichen Mehrwert bieten bis zu neun Ausgänge, welche beliebig mit den sicheren Eingängen verknüpft werden können. So werden Statusinformationen über den jeweiligen Zustand der einzelnen Sensoren in der Sicherheitskette ermöglicht.

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