Wirbelfrequenz-Durchflussmessgerät

Mehr Funktionen für besseres Energiemanagement

| Redakteur: Sariana Kunze

(Krohne Messtechnik GmbH)

Krohne hat Optiswirl 4200 entwickelt - ein Wirbelfrequenz-Durchflussmessgerät für leitfähige und nichtleitfähige Flüssigkeiten, Gase und Dampf. Es eignet sich für Hilfs- und Versorgungskreisläufe in verschiedenen Branchen.

Das Messgerät kann für die interne Überwachung von Energieflüssen von Sattdampf, überhitzten Dampf oder Heißwasser sowie für Wärmemengenmessung eingesetzt werden. Zu den Anwendungsbereichen gehören auch Dampfkesselüberwachung, Brennerverbrauchsmessung oder Überwachung von Druckluftnetzen einschließlich Überwachung des freien Luftfördervolumens (FAD) bei Kompressoren.

Berechnet Nettowärme für Dampf und Kondensat

Auf der Grundlage des Vorgängers Optiswirl 4070 wurde der Funktionsumfang erweitert: zusätzlich zur Berechnung der Bruttowärme bei Dampf bietet das neue Gerät die Berechnung der Nettowärme für Dampf und Kondensat (Heißwasser).

Das standardmäßig mit einem Temperatursensor ausgestattete Gerät kann als Wärmezähler im Vorlauf installiert und direkt mit einem externen Thermometer im Rücklauf verbunden werden. Zur Unterstützung eines innerbetrieblichen Energiemanagements lassen sich Brutto- und Nettowärmewerte direkt an das Leitsystem übertragen.

Es steht auch die Option einer Druck- und Temperaturkompensation zur Berechnung des Normvolumens auch bei schwankenden Drücken und Temperaturen (online Dichtekompensation) zur Verfügung. Beide Kompensationsfunktionen basieren auf den Standards des NIST (für Gas) und der IAPWS (für Dampf).

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Leitung dank der Kombination von drei Messungen (Durchfluss, Temperatur und Druck) in einem 2-Leiter-Gerät für die Installation nur an einer Stelle geöffnet werden muss.

Im Gerät bereits integriert: Reduzierung und Erweiterung

Zusätzlich zum standardmäßigen Messwertaufnehmer-Portfolio ist auch eine Ausführung mit integrierter Reduzierung der Nennweite für platzsparende Installation sowie große Messspannen verfügbar.

Ungefähr 90 Prozent aller Wirbelfrequenz-Durchflussmessgeräte werden eine Nennweite kleiner als der Leitungsdurchmesser bestellt, um die Durchflussgeschwindigkeit zu erhöhen und einen größeren Messbereich zu erhalten. In diesem Fall muss die Leitung vor dem Gerät reduziert und danach erweitert werden, üblich sind dabei 20 DN Einlaufstrecke und 5 DN Auslaufstrecke.

Diese entfallen dank im Gerät integrierter Reduzierung und Erweiterung. Um die nicht vorhandene gerade Einlaufstrecke zwischen Reduzierung und Störkörper zu kompensieren, werden diese Ausführungen speziell kalibriert und linearisiert.

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