Entgasungsstation Mehr Prozesssicherheit durch Inline-Materialversorgung mit gleichzeitiger Evakuierung

Redakteur: Wolfgang Leppert

Die Herstellung und Abfüllung hochviskoser Medien wie etwa Silikone und Lotpasten erfolgt nicht zu 100 Prozent ohne Lufteinschlüsse. Versuche in der Vakuumkammer beweisen es: Mikroskopisch

Anbieter zum Thema

Die Herstellung und Abfüllung hochviskoser Medien wie etwa Silikone und Lotpasten erfolgt nicht zu 100 Prozent ohne Lufteinschlüsse. Versuche in der Vakuumkammer beweisen es: Mikroskopisch feine Lufteinschlüsse blähen sich bei Unterdruck auf und entweichen unter spektakulärer Blasenbildung. Dasselbe geschieht mit Silikonen im Autoklaven. Lufteinlagerungen machen damit aus wertvollen Produkten eine Art Schweizer Käse. Darunter leidet die Qualität der Verklebung, die nicht mehr die erhofften Eigenschaften besitzen kann.

Abhilfe verspricht die Entgasungsstation ViscoTreat-Inline. Sie bietet nicht nur den Vorteil einer Entlüftung viskoser und hochviskoser Medien, sondern auch die gleichmäßige Dauerversorgung nachgeschalteter Dosiersysteme mittels integriertem Materialpuffer. Dieses System verhindert zugleich, dass bereits evakuiertes Material bei längerer Aufbewahrung wieder Gas aus der Umgebungsluft aufnimmt.

Bewegung durch ViscoTec-Exzenterschneckenpumpen

Ein weiterer Pluspunkt dieser Inline-Entgasung ist die Möglichkeit, bei Bedarf gleichzeitig batchweise entlüftetes Produkt abzufüllen. Hochgefüllte Materialien werden zudem durch Rühren und Rezirkulieren auch vor dem gefürchteten Absetzen der Feststoffe (Sedimentieren) bewahrt. Bewegt wird das Material durch ViscoTec-Exzenterschneckenpumpen, die schwierigen, abrasiven Materialien gerecht werden. Die Kraftübertragung zwischen Motor und Rotor erfolgt durch eine flexible Welle, die Gelenke überflüssig macht. Produktbeschädigungen oder Dosierungenauigkeiten durch ausgeschlagene Gelenke sind daher ausgeschlossen.

(ID:302465)