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Pick-to-Light Sensoren Mehr Qualität und Produktivität an Fertigungsinseln

| Redakteur: Daniel Weigel

Mit den Osi-Sense XUPK erweitert die Schneider Electric-Tochter Telemecanique Sensors ihr Programm um Pick-to-Light-Sensoren. Die Stärken der Sensoren liegen, laut Hersteller, in einer schnellen und einfachen Installation ohne aufwendige Programmierung.

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(Telemecanique)

Die Pick-to-Light-Sensoren Osi-Sense XUPK lassen sich als unabhängiges System einsetzen oder in Kombination mit einer Kommunikationsbox. Angeschlossen an ein beliebiges SPS- oder PC-basiertes Steuerungssystem fungieren die Sensoren zusammen mit der Box als umfassende Automatisierungslösung. So können die Sensoren entweder verschraubt oder mit zwei Kunststoffklemmen an der Fertigungsinsel angebracht werden.

Als Anschluss dient ein RJ45-Stecker. Um die Sensoren einzustellen, reicht die erstmalige Erfassung einer Hand. Sollen die Sensoren in einer bestimmten Sequenz arbeiten, genügt die Einbindung in die Daisy-Chain und die Befehle werden entsprechend umgesetzt. Dabei können bis zu 14 Sensoren in einer Daisy-Chain verbaut werden.

Rot oder Grün

„Die Handerkennung zeigen unsere Pick-to-Light-Sensoren durch grüne oder rote LED-Lichtsignale an. Dabei lassen sich verschiedene Arbeitsschritte direkt im Sensor selbst speichern und in einer Endlosschleife abspielen“, erklärt Andreas Gérard, Sensors Produktmanager bei Telemecanique Sensors. Bei Entnahmefehlern werden Nutzer automatisch durch rote Lichtsignale gewarnt. Für eine optimale Handerfassung arbeiten die Pick-to-Light-Sensoren mit einem Schaltabstand von 150 beziehungsweise 600 Millimetern bei Verwendung eines Reflektors. Ausgelegt sind die Reichweiten der einzelnen Sensoren für Entnahmeboxen mit einer Breite von bis zu 300 Millimetern. Größere Boxen oder Behälter lassen sich auch bedienen: Dazu können zwei oder mehrere Sensoren für die Überwachung verbaut werden. Erfasst wird die Entnahme aus einer Box durch Infrarottechnologie, die das Schaltsignal (PNP-Version mit 10-30 Volt) auswertet und in Lichtsignale umsetzt.

Die Kommunikationsbox

Bis zu 64 Geräte können an eine Kommunikationsbox angeschlossen werden. Für die Spannungsversorgung läuft die Box auf 24 Volt und bietet acht RJ45-Anschlüsse für die OsiSense XUPK-Sensoren sowie zwei weitere für Human Machine Interfaces oder SPSen mit Modbus TCP/IP-Datenübertragung.

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