Steuerungs- und Schaltanlagenbau Mehr Spielraum im Engineering

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Lieferkettenprobleme, fehlende Komponenten und personelle Engpässe – keine Seltenheit heute. Gut, wenn im Engineering frühzeitig alles rund läuft. Dabei unterstützen will Eplan mit der neuen Eplan Plattform 2023.

Die Erstellung von virtuellen Prototypen in 3D ist ein wichtiges Thema beim Bau von Steuerungsschränken sowie im Schaltanlagenbau. Eplan hat damit in der aktuellen Version seiner Plattform mit einer neuen 3D-Grafik-Engine reagiert.
Die Erstellung von virtuellen Prototypen in 3D ist ein wichtiges Thema beim Bau von Steuerungsschränken sowie im Schaltanlagenbau. Eplan hat damit in der aktuellen Version seiner Plattform mit einer neuen 3D-Grafik-Engine reagiert.
(Bild: Eplan)

Montagmorgen, 8.00 Uhr: Die Woche startet, und gleich zu Beginn ist für alle Beteiligten im Maschinen- und Anlagenbau klar – Tempo ist angesagt, um die Projektierung abzuschließen, den Schaltschrank zu verdrahten, die Maschine auszuliefern. Und auch wenn es abgedroschen klingt: Zeit ist Geld, und das gilt auch für das Engineering. Thomas Weichsel, Vice President Software Portfolio bei Eplan, bringt es auf den Punkt: „Im Engineering geht es gerade in diesen, von Lieferengpässen geprägten Zeiten darum, den Planungsprozess frühestmöglich zu starten und schnell voranzutreiben. Damit können Unternehmen im besten Fall Lieferkettenprobleme ausgleichen oder zumindest abschwächen. Wer also die Time-to-Market früh im Blick hat und das Engineering hochautomatisiert aufsetzt, der erkauft sich Spielräume im Engineering, um jederzeit auf eventuelle Nichtverfügbarkeiten von Komponenten in der Fertigung zu reagieren.“

Im Engineering geht es gerade in diesen, von Lieferengpässen geprägten Zeiten darum, den Planungsprozess frühestmöglich zu starten und schnell voranzutreiben.

Thomas Weichsel, Eplan

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Die Eplan Plattform 2023 ist eines der Messehighlights auf der SPS Smart Production Solutions 2022 in Nürnberg. Sie finden Eplan in Halle 6, Stand 238.

Mehr Komplexität und höhere Anforderungen

Nicht nur der hohe Grad an Automatisierung prägt das Engineering: Der digitale Zwilling zieht flächendeckend im Steuerungs- und Schaltanlagenbau ein. Damit einher gehen mehr Komplexität und höhere Anforderungen an 3D-Aufbauten von Schaltschränken. Möglichst viele Komponenten sollen sinnvoll auf engem Raum geplant und detailliert angezeigt werden. Ein weiterer Trend: Komponenten in der Steuerungstechnik bzw. der Schalttechnik werden immer umfassender auch von Herstellerseite beschrieben. Der Detaillierungsgrad der Komponenten wächst kontinuierlich und die 3D-Modelle der Steuerungsschränke und Schaltanlagen werden entsprechend komplexer. Die Menge an Daten, die verwaltet werden muss, steigt in Folge.

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Grafik-Engine beschleunigt 3D-Planung

Auf diese Herausforderungen findet Eplan eine klare Antwort: die Eplan Plattform 2023. Sicher: Sie löst keine Ressourcenknappheit, aber sie vereinfacht und beschleunigt das Engineering. Und schafft damit im Idealfall den bereits erwähnten Spielraum im Prozess. Ein probates Mittel zum Zweck: Die neue 3D-Grafik-Engine, die deutlich mehr Performance bei 3D-Aufbauten von Schaltschränken bietet. „Die Erstellung von virtuellen Prototypen in 3D ist ein wichtiges Thema beim Bau von Steuerungsschränken sowie im Schaltanlagenbau“, beschreibt Weichsel.

Die Erstellung von virtuellen Prototypen in 3D ist ein wichtiges Thema beim Bau von Steuerungsschränken sowie im Schaltanlagenbau.

Thomas Weichsel, Eplan

Gerade die Anforderungen an 3D-Aufbauten von Schaltschränken als Grundlage für die Digitalisierung der nachfolgenden Prozesse werden immer komplexer. „Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir die Leistungsfähigkeit im Bereich der 3D-Grafik optimiert. Unsere Anwender profitieren damit von erhöhter Geschwindigkeit und mehr Komfort beim Aufbau von Schaltschränken. Nicht nur das 3D-Rendering wird damit schneller – auch Aktionen wie Zoomen und Drehen werden deutlich komfortabler. Damit bieten wir unseren Kunden jetzt die 3D-Performance, die sie für ein effizientes Engineering erwarten.“

Artikeldaten-Management vereinfacht

Firmenspezifische Standards, regionale Richtlinien, nationale Normen - beispielsweise NFPA oder IEC – und nicht zuletzt verschiedene Maßeinheiten im Weltmarkt verlangen immer unterschiedlichere Ausprägungen von Geräten im Schaltplan. Bislang ließ sich pro Artikel jeweils nur ein Makro zuordnen Mit der neuen Artikelverwaltung lassen sich jetzt bis zu 20 unterschiedliche Schaltplan-Makros je Artikel zuweisen und mit den entsprechenden Normen, Standards und Richtlinien verknüpfen. Der Vorteil für Anwender: Die Software ordnet einem Gerät nach Auswahl der entsprechenden Norm automatisch das passende Makro zu. Das vereinfacht das Handling von Artikeln, gibt mehr Überblick im Projekt und reduziert den Verwaltungsaufwand. Auch die Komponentenhersteller, die Artikeldaten für das Eplan Data Portal im Eplan Data Standard bereitstellen, profitieren. Ein Antrieb beispielsweise lässt sich künftig mit unterschiedlichen Schaltplan-Makros als ein Datensatz ablegen und pflegen – das reduziert den Aufwand für Hersteller erheblich.

Mit der Eplan Plattform 2023 wird auch die Feldverkabelung von Schaltschränken einfacher, die dezentral über eine Anlage verteilt sind. So lässt sich mit dem neuen Kabeleditor ein Kabel komfortabler verwalten und visualisieren – unabhängig von der Anzahl der Drähte. Artikel- und Typnummer, Quelle und Ziel sowie Schirmung und Anschluss werden in einem einzigen Dialog dargestellt. Der neue Kabeleditor legt damit auch die Grundlage für die virtuelle Maschinenverkabelung und für eine einfache Längenermittlung der Kabel in Eplan Harness proD.

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Artikel in der Cloud verwalten

Und mit Eplan eStock, der neuen Cloud-basierten Artikelverwaltung, lassen sich Artikeldaten jetzt zentral in der Eplan-Cloud pflegen. Das vereinfacht die Kollaboration und reduziert Abstimmungszeiten und Medienbrüche. Der Zugriff funktioniert unabhängig vom Unternehmensstandort – sei es aus dem Homeoffice, von einem anderen Unternehmensstandort oder im Data Sharing mit Geschäftspartnern. Die Datenhoheit liegt immer beim Anwender. Per Rechtevergabe lassen sich Standards damit einfach und flächendeckend umsetzen.

Unternehmen profitieren von dem zentralen Zugriff in der Cloud gleich mehrfach. Sie können personelle Ressourcen besser ausschöpfen, da keine Zeit mehr zum Aufbau und zur Pflege einer eigenen IT-Infrastruktur notwendig ist. Das sorgt zugleich für Kostenersparnis, denn Eigenlösungen sind aufwändig. Dass die Daten konsistenter und hochwertiger werden, da eine Mehrfach-Eingabe von Daten entfällt, spiegelt sich auch in der Qualität der Projekte wider – immer unter Berücksichtigung der geforderten Standards.

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