VDMA

Mehrwert durch Software: Fachverband Software bilanzierte zehn Jahre

06.05.2009 | Redakteur: Reinhard Kluger

Berichtete den Mitgliedern über vergangene und zukünftige Aktivitäten des Fachverbandes Software im VDMA: Harald Preiml, Vorstand Bild: Kluger
Berichtete den Mitgliedern über vergangene und zukünftige Aktivitäten des Fachverbandes Software im VDMA: Harald Preiml, Vorstand Bild: Kluger

Was einst als Software-Forum im Verein Deutscher Maschinen- und Analgenbauer begann, vor zehn Jahren gründete sich daraus ein eigener Fachverband unter dem Dach des Frankfurter Investitionsgüterverbandes: FV Software im VDMA.

„Der Fachverband Software sieht es als vornehmste und dringendste Aufgabe an, das Netzwerk zwischen Mechanik, Elektronik und Software zu vergrößern“, bringt der Vorstandsvorsitzende Harald Preiml auf der Mitgliederversammlung am 5. Mai 2009 in Würzburg die Rolle des Fachverbandes für den Maschinenbauer auf den Punkt.

Wächst doch der Softwaremarkt für die Investitionsgüterindustrie noch immer, und auch der Anteil an Software in Maschinen nimmt stetig zu. „ Die anwendungsorientierte Softwarekompetenz ist ein Standortvorteil für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau“, zitiert Harald Preiml eine Kernaussage seines Fachverbandes im Rückblick auf eine Strategiediskussion im Jahr 2002. „Wir wollten damals herausfinden: Wie denken Maschinenbauer?“ Mehr denn je sei heute die mechatronische Denkweise gefordert, sagt Harald Preiml. Einem Gebiet auf dem der Verband die einzeln Branchen zusammenbringen will. Und weiterhin wichtig für den Software-Standort Deutschland: Entwicklungskompetenz wandere verstärkt zurück nach Deutschland, bilanziert Harald Preiml seine Erfahrungen der jüngsten Zeit.

Den Weg freigemacht für Softwarefirmen

Zehn Jahre Fachverband Software, für den Geschäftsführer Rainer Glatz Anlass für einen Blick zurück. Eine Satzungsänderung im VDMA war erforderlich, um den Fachverband Software letztlich auf die Erfolgsspur zu setzen. Am 1. Oktober 1998 ergänzte man die VDMA-Verbands-Satzung im Punkt drei, um die Formulierung „Software und produktbezogene Dienstleistungen“. Damit war der Weg offen für Firmen, die die damalige VDMA-Satzung als Mitglieder aussperrte.

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Heute bilanziert Rainer Glatz die Größe des Fachverbandes: „Mehr als 300 Mitgliedsunternehmen, die Mehrzahl Softwarehäuser.“ Für sie ist das Motto Programm: Mehrwert durch Software. Aktuell stellt der Fachverband Software rund zehn Prozent aller VDMA-Mitglieder.

Ein Hoffnungsschimmer zeichnet sich ab

Wirtschaftszahlen, auf einer Mitgliederversammlung dürfen sie nicht fehlen. Zahlen, die in Zeiten der Krise nicht gut aussehen können, wie Dr. Ralph Wiechers, Abteilungsleiter Statistik im VDMA, den versammelten Mitgliedern nicht vorenthalten kann. „Kein Fachzweig kann sich dem Rückgang verschließen“, formuliert Ralph Wiechers. Dennoch: Ein erster vager Hoffnungsschimmer zeichne sich ab, sagt Wiechers, immerhin hätten sich die Geschäftserwartungen in Befragungen vier Monate in Folge nach oben entwickelt.

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