Schlüsseltechnologie
Woher kommt, wohin geht die MEMS-Sensorik?

Quelle: Reichelt Elektronik 7 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

MEMS-Sensoren sind in jedem Smartphone verbaut, können aber auch in der industriellen Technik eine wesentliche Rolle spielen. Durch sie wurde unser Spielraum, bestimmte mechanische Messgrößen zu erfassen und sehr schnell darauf zu reagieren, stark erweitert. Aber welche Technik steckt eigentlich hinter dem Kürzel MEMS, und welche aktuell noch brachliegenden Möglichkeiten ergeben sich in professionellen Anwendungen durch ihre Nutzung?

Der dreiachsige Beschleunigungssensor von DIS Sensors basiert explizit auf MEMS-Technologie (Bild:  Reichelt Elektronik)
Der dreiachsige Beschleunigungssensor von DIS Sensors basiert explizit auf MEMS-Technologie
(Bild: Reichelt Elektronik)

MEMS-Sensoren ermöglichen es, ganz einfach durch Drehen eines Smartphones die Bildausrichtung zu verändern. Es gibt kaum jemanden, der diese Funktion nicht täglich nutzt und daher mit diesem einfachen Beispiel nicht vertraut wäre. Andererseits wissen nur wenige, wie dieser Mechanismus funktioniert und welche vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten die MEMS-Technologie darüber hinaus bietet.

Unabdingbar für die Digitalisierung

Vor allem in industriellen Anwendungen kann MEMS-Technologie durch datengetriebene Fertigung einen wesentlichen Beitrag zur digitalen Transformation der Wirtschaft leisten. Denn damit Produktionssysteme einen hohen Mehrwert generieren, müssen sie möglichst viele, teilweise sehr unterschiedliche Daten wertschöpfend weiterverarbeiten. Als Informationsquellen dienen Sensoren und Messaufnehmer.