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Durchfluss-Messgerätelinie

Messegeräte für branchenspezifische Durchflussmesstechnik

| Redakteur: Rebecca Näther

Die neue Messgerätelinie Proline 300/500 von Endress+Hauser steht für branchenoptimierte Durchflussmesstechnik mit erweitertem Einsatzbereich. Mit WLAN und zusätzlichen ausgegebenen Geräte- und Prozessdiagnoseparametern ist die Messstelle für die Zukunft gerüstet und soll für hohe Prozess- und Produktsicherheit sorgen.

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Durchfluss-Messtechnik bereit für die digitale Zukunft.
Durchfluss-Messtechnik bereit für die digitale Zukunft.
(Bild: Endress + Hauser Messtechnik)

Dazu leisten auch das Histo-ROM Datenmanagement und die Heartbeat-Technology einen wertvollen Beitrag, führt der Hersteller aus.

Durchfluss-Messgeräte Industrie 4.0-ready

Die in der Namur-Roadmap spezifizierten Eigenschaften von smarten Sensoren zeigen auf, welche Kriterien ein Messgerät erfüllen muss, um Industrie 4.0-ready zu sein. Die Serie erfüllt diese Kriterien: Sie ermöglicht neben der digitalen Anbindung über herkömmliche Feldbusse wie Profibus DP/PA, Foundation Fieldbus, Modbus oder HART/WirelessHART auch Ethernet-basierte Kommunikation via Profinet, EtherNet/IP und WLAN.

Multiparametersensoren für zusätzliche Prozessparameter und -diagnosedaten

Die Multiparametersensoren wie Promass und Promag erzeugen neben den Durchfluss-Messwerten eine ganze Reihe zusätzlicher Prozessparameter und weitreichende Geräte- und Prozessdiagnosedaten.

Integrated Industry Safety Konzepte

Die Integrated Industry Safety Konzepte sollen Prozess- und Produktsicherheit für spezifische Branchen garantieren. So minimiert die Geräteentwicklung nach IEC61508 systematische Fehler und gewährleistet eine sichere und einfache Inbetriebnahme und Wiederholprüfung von Messgeräten in PLT Schutzeinrichtungen; Betriebsbewährungsphasen werden verkürzt auf ein halbes Jahr statt einem Jahr und Software Updates ohne erneute Betriebsbewährung sind möglich. Im gesamten Lebenszyklus sollen systematische Fehler vermieden werden, um SIL-Schutzeinrichtungen effizient und sicher zu planen, in Betrieb zu nehmen, zu prüfen und Instand zu setzen.

Anforderung in hygienischen Prozessen berücksichtigt

Robuste und langzeitstabile Sensorik mit betriebsbewährtem hygienischem Design berücksichtigt die Anforderung in hygienischen Prozessen. Hierzu gehören Dichtungskonzepte mit getesteter Geometrie und den passenden Dichtungsmaterialien, die eine Rekontamination des Mediums z.B. nach Reinigungsprozessen vermeiden. Das hygienische Design ist 3A-konform und durch die EHEDG zertifiziert. Zudem erfüllen die Geräte wichtige Vorgaben für Lebensmittelkontaktmaterialien (VO 1935 und VO 10_2011).

Permanente Überprüfung der Durchfluss-Messgeräte in der Rohrleitung

Die im Gerät integrierte und kontinuierlich arbeitende Geräteprüfung ermöglicht eine permanente Überprüfung der Durchfluss-Messgeräte direkt in der Rohrleitung. Alle Prüfungen mit Heartbeat-Diagnose, Verifikation oder Monitoring werden auf den im Gerät hinterlegten unveränderlichen Werkszustand referenziert und automatisch gespeichert. Bis zu acht Prüfungen können nacheinander im Gerät hinterlegt werden. Mit der Heartbeat-Technology werden Diagnosedaten im Gerät verarbeitet und lassen sich zum Data-Mining bzw. zur Datenanalyse an einen Massendatenspeicher übertragen.

Erstmals Aussagen über sogenannten Arbeitsvorrat des Gerätes

Ein Feature der Monitoringfunktion ist die Verarbeitung des HBSI (Heartbeat sensor integrity)-Parameter: dieser ermöglicht erstmals konkrete Aussagen über den sogenannten Arbeitsvorrat des Gerätes in korrosiven, abrasiven-, oder belagsbildenden Anwendungen, so der Hersteller. Damit soll Predictive Maintenance möglich werden.

Datenspeicherkonzept bringt Transparenz

Das Histo-ROM Datenspeicherkonzept sichert die Daten, bringt Transparenz im Messbetrieb und vermeidet die Neuparametrierung nach einem Komponententausch. Histo-ROM Backup ist der mit dem Gehäuse unverlierbar verbundene Datenspeicher. Hier liegt jetzt auch die Firmware des Gerätes, die dafür sorgt, dass alle Komponenten und Ersatzteile immer auf die im Gerät aktuell hinterlegte Firmwareversion synchronisiert werden. Inkompatibilitäten werden dadurch vermieden. Dort sind auch die Werkseinstellungen gespeichert, um über einen Reset das Gerät schnell wieder in den Auslieferungszustand zu bringen.

Steckbarer Transmitterspeicher

Auf dem im Gerät befindlichen und steckbaren Transmitterspeicher Histo-ROM T-DAT werden alle Parametrierdaten direkt nach der Konfiguration automatisch abgelegt. Von dort lässt sich die letzte Einstellung als Backup einfach laden. Das soll die Wiederherstellung der letzten Einstellung bei der Durchführung von Änderungen vereinfachen. Außerdem speichert der T-DAT alle relevanten Daten im laufenden Betrieb der Messstelle wie z.B. Summenzählerwerte, Schleppzeiger für Min- und Max-Werte. Die Daten der Messstelle können einfach und schnell auf ein Ersatzgerät durch Umstecken des T-DAT übertragen werden.

Konfigurierbare I/O-Module und Kommunikationsschnittstellen

Die Installation wird durch einen frontseitigen Zugang, steckbare Klemmen, eine absetzbare Anzeige und ein Weitbereichsnetzteil vereinfacht; dabei signalisieren vier Geräte-LEDs die wichtigsten Zustände. Konfigurierbare I/O-Module und vielfältige Kommunikationsschnittstellen machen die neuen Geräte in nahezu jede Anlagenkonstellation integrierbar, zeigt die Firma auf. Ein integrierter Webserver erleichtert die Inbetriebnahme, der Verbindungsaufbau erfolgt drahtlos durch die Anmeldung am Endgerät mit Seriennummer und Gerätenamen, einem mobile Device und allen handelsüblichen Web-Browsern. Kommt es im Betrieb doch einmal zu Fehlern, werden diese nach NE107 kategorisiert und im Ereignis-Logbuch gelistet. Fehler sollen sich gezielt beheben und Anlagenstillstände vermeiden lassen.

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