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Drucklogger Messgeräte überwachen unterirdisches Stauwerk auf Java

Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Die Drucklogger der Serie 7 von STS verfügen über Druckbereiche von 0 bis 100 mbar und 0 bis 600 bar und ermöglichen somit auch Pegelmessungen im Bereich von 0 bis 100 cmWS bis 0 bis

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Karsthöhle auf Java <em id="ForP_C461EE74-B350-8017-4C3E4EC89DC81CB2">Bilder: STS</em>
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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Drucklogger der Serie 7 von STS verfügen über Druckbereiche von 0 bis 100 mbar und 0 bis 600 bar und ermöglichen somit auch Pegelmessungen im Bereich von 0 bis 100 cmWS bis 0 bis 6000 mWS. Das Messintervall ist zwischen 0,5 s und 24 h einstellbar. Die einfache Bedienung, der große Messwertspeicher von 500.000 Messwerten und der Sondendurchmesser von nur 24 mm zeichnen diesen Logger aus.

Die handelsübliche Lithiumbatterie mit sehr langer Lebensdauer kann man mit wenigen Handgriffen vor Ort austauschen. Die Drucklogger lassen sich über eine leicht verständliche Software konfigurieren, bedienen und auslesen. Im Hauptmenü wird bei angeschlossenem Logger der Druck und der Ladezustand der Batterie dynamisch angezeigt. Die Daten werden im ASCII- oder XML-Format gespeichert und können mit Standard-Software wie z.B. Excel übertragen und dort weiter verarbeitet werden. Variable Speicherintervalle in Abhängigkeit vom Druck oder der Zeit erlauben sehr flexible Messungen.

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Durch die Verwendung verschiedener Materialien wie Edelstahl, Titan, PUR, PE oder Teflonkabel erreicht man eine hohe Medienverträglichkeit für verschiedenste Anwendungen. Neben der Pegelaufzeichnung von Grundwasser, Brunnen, Bohrlöchern, Seen und Flüssen eignen sich die Drucklogger auch zur Dichtigkeitsprüfung im Gas-, Wasser- und Rohrleitungsbau, zur Rohrnetzanalyse sowie zur Druckprüfung in Gas-, Wasser- und Fernwärmerohrnetzen. Auch in Gasdruck-Regelstationen sowie zum Nachweis eines konstanten Versorgungsdrucks haben sie sich optimal bewährt.

Neue Softwarefunktionen z.B. für Pumpversuche lassen sich ohne umständliche Rücksendung durch den Anwender aktualisieren.

Drucklogger in 100 Meter Tiefe im Einsatz

In einer aktuellen Anwendung sind die Drucklogger in einer Karsthöhle auf der indonesischen Insel Java eingesetzt. Dort haben Wasserbau-Experten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) vor kurzen ein unterirdisches Stauwerk mit integrierter Wasserkraftanlage errichtet. Das 100 m unter der Erdoberfläche befindliche Kraftwerk liefert nun selbst während der Trockenzeit reichlich Wasser aus der Höhle. Dabei überwachen Drucklogger der STS den Wasserstand vor und hinter der Staumauer.

Wie Grigorios Kenanidis, Geschäftsführer der STS Deutschland, berichtet, kann die Wasserkraftanlage nun bis 80.000 Menschen mit bis zu 70 Liter Wasser am Tag versorgen. Bisher standen den Bewohnern in der Trockenzeit max. 10 Liter am Tag für zur Verfügung.

Sensor & Test: Halle 12, Stand 622

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