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Stromsensoren Messwandler messen Ströme bis 5500 A im Frequenzbereich 0 bis 50 kHz

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Stromsensoren sollen die Überwachung und die Qualität des Einsatzes elektrischer Betriebsmittel in der automatisierten Fertigung verbessern. Die Sensoren bilden mit ihren Messergebnissen präzise die Stromaufnahme beispielsweise eines Antriebs ab. Aus dem Abgleich der Daten mit anderen Prozessparametern kann die Steuerung Erkenntnisse über mögliche Fehlfunktionen ableiten. Die Anlagen-Überwachung greift dann ein, ehe es zu Fehlern kommt. Harting stellte die Stromsensoren aus der HCME-Serie erstmalig auf der SPS IPC Drives 2017 in Nürnberg vor.

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Aufgrund der hohen Zuverlässigkeit eignen sich die Sensoren für den Einsatz in Frequenzumrichtern und in der Versorgung leistungsstarker Verbraucher. Durch die rechteckige Form sparen die Sensoren Platz und beschleunigen die Installation oder Konfektionierung, weil sie sich leicht auf einer Stromschiene anbringen lassen.
Aufgrund der hohen Zuverlässigkeit eignen sich die Sensoren für den Einsatz in Frequenzumrichtern und in der Versorgung leistungsstarker Verbraucher. Durch die rechteckige Form sparen die Sensoren Platz und beschleunigen die Installation oder Konfektionierung, weil sie sich leicht auf einer Stromschiene anbringen lassen.
(Bild: Harting)

Stromsensoren und Messwandlern kommt also eine wichtige Rolle in der Vorausschauenden Instandhaltung von Anlagen zu. Messwandler von Harting können die Diagnose beschleunigen, indem sie die Stromaufnahme aller Arten von Motoren in Industrieanlagen abbilden, den Stromfluss von Batteriespeichern und Galvanisierungsanlagen überwachen. Sie können einen Beitrag zur Überwachung temperaturkritischer Prozesse leisten, in denen elektrische Betriebsmittel eine Rolle spielen, sowie mit ihren Messergebnissen den Einsatz von Netzersatzanlagen auslösen.

Die Leistungsfähigkeit und die Miniaturisierung hat selbst bei den einfacheren Stromsensortypen große Fortschritte gemacht. Der Aufwand, den es kostet, die Sensordichte im Fertigungsautomaten zu erhöhen, ist dadurch gesunken.

Stromsensoren arbeitet nach dem Prinzip von Open Loop

Die HCME-Serie arbeitet nach dem Prinzip der direkten Abbildung – Open Loop – und verwendet rechteckige Kerne. Die Geräte erreichen eine Präzision, die es in vielen Einbausituationen laut Harting mit der Exaktheit der aufwendigeren Kompensationsstromwandler aufnehmen kann (+/- 0,5 %). Durch die rechteckige Form sparen die Sensoren Platz und beschleunigen die Installation oder Konfektionierung, weil sie sich leicht auf einer Stromschiene anbringen lassen.

Stromsensoren für Automatisierung und Maschinenbau

Stromsensoren bieten eine einfache und kompakte Lösung, wenn es um die Überwachung von Frequenzumrichtern geht. Was sich in der Leistungsübertragung und -umformung im Energiesektor schon über viele Jahre bewährt hat, lässt sich auch für Automatisierung und Maschinenbau adaptieren.

Stromschienen mithilfe von Sensorik überwachbar

Es gibt Parallelen: Auch der Maschinenbau setzt zur Versorgung von Betriebsmitteln verstärkt auf Stromschienen, die häufig aus Aluminium sind – und die sich mithilfe von Sensorik überwachen lassen. Harting hat mit der HCME-Reihe den Open Loop-Sensor für die Einbausituation auf Stromschienen optimiert. Ergebnis sind Geräte mit sehr kompakten Abmessungen: 6 cm hoch und 14,5 cm breit. Die Durchführungen für die Schienen sind bis zu 64 mm breit und 21 mm hoch (Sonderformate möglich). Ins Gehäuse sind zudem Befestigungslaschen eingelassen, durch die sich die Sensoren mit zwei Schrauben direkt auf die Stromschiene aufbringen lassen.

Einsatzbereit für extreme Temperaturen

Der weite Temperaturbereich von -40 °C bis 85 °C ermöglicht den Einsatz auch unter extremen Umweltbedingungen. Aufgrund der hohen Zuverlässigkeit eignen sich die Sensoren besonders für den Einsatz in Frequenzumrichtern und in der Versorgung leistungsstarker Verbraucher. Die HCME-Stromwandler sind darüber hinaus sicher vor Störeinflüssen geschützt, wie sie z.B. durch magnetische Felder externer stromführender Leitungen hervorgerufen werden.

Reihe mit sieben Messwandlern für Stromstärken bis 5500 A

HCME steht für Harting Current Measurement Eco. Die Reihe umfasst sieben Messwandler für Stromstärken bis 5500 A. Sie messen Gleich- und Wechselströme zwischen 0 und 50 kHz. Auch damit haben sie laut Harting gegenüber den Kompensationsstromwandlern aufgeholt, bei denen die Bandbreite von 0 bis 100 kHz reicht.

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