Metall- und Elektroindustrie Gesamtmetall-Chef rechnet im kommenden Jahr mit Personalabbau

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall vermutet, dass die Metall- und Elektroindustrie 2024 kürzertreten muss. Sowohl kleine als auch größere Unternehmen sind betroffen.

Die Gesamtmetall-Geschäftsstelle in Berlin. (Bild:  Gesamtmetall/Dana Barthel)
Die Gesamtmetall-Geschäftsstelle in Berlin.
(Bild: Gesamtmetall/Dana Barthel)

Gesamtmetall-Chef Stefan Wolf prognostiziert für die Metall- und Elektroindustrie ein schwieriges Jahr. „Was wir sehen ist, dass in den Mitgliedsbetrieben in diesem Jahr die Zahl der Kurzarbeitsanträge stark angestiegen ist. Ich rechne damit, dass die Firmen 2024 Personal abbauen werden", sagte Wolf dem „Reutlinger General-Anzeiger" (Dienstag). Auch die Zahl der Insolvenzen in der Metall- und Elektroindustrie werde steigen. „Das wird größere und kleinere Unternehmen treffen. Es ist eine Frage der Struktur." Wer sich nicht auf die Transformation vorbereitet habe, sei stärker gefährdet.

Wolf stimmte die Beschäftigten zugleich auf niedrigere Tarifabschlüsse ein. Der letzte Abschluss, der bis Oktober 2024 gelte, sei hoch gewesen, da sich die Lage nicht so positiv entwickelt habe wie erhofft, vielleicht zu hoch. „Wir werden in Zukunft in der Metall- und Elektroindustrie kürzertreten müssen." Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall warnte vor negativen Folgen eines hohen Abschlusses. In der Metallindustrie werde sehr gut verdient. Es gebe aber viele Branchen, in denen keine so hohen Löhne gezahlt werden, die aber auch wichtig seien wie etwa Pflege, Bildung oder Krankenbetreuung.

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