Photovoltaik Meteocontrol und Phoenix Solar kooperieren in MENAT-Region

Redakteur: Julia Stemann

Die Länder des Mittleren Ostens und Nordafrikas sowie die Türkei stehen im Mittelpunkt der Kooperation zwischen den PV-Dienstleistern Meteocontrol und Phoenix Solar. Mit einem ersten gemeinsamen Projekt in Zentralanatolien ist der Startschuss für die Zusammenarbeit bereits gefallen.

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Phoenix Solar setzt beim Betrieb ihrer Solarparks auf die Monitoringsysteme von meteocontrol: Die 6,9 MWp-Anlage Zapsu in Kayersi (Türkei) hat meteocontrol mit zwei blue’Log Stations der X-Serie ausgestattet.
Phoenix Solar setzt beim Betrieb ihrer Solarparks auf die Monitoringsysteme von meteocontrol: Die 6,9 MWp-Anlage Zapsu in Kayersi (Türkei) hat meteocontrol mit zwei blue’Log Stations der X-Serie ausgestattet.
(Bild: Phoenix Solar)

Das Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar setzt beim Betrieb von Solarkraftwerken in der sogenannten MENAT-Region (Mittlerer Osten, Nordafrika und die Türkei) auf die Monitoringsysteme der Meteocontrol. Für den Komplex von sechs Photovoltaik-Kraftwerken nahe der Stadt Kayseri in Zentralanatolien hat das Unternehmen ein kostenoptimiertes Konzept für das Monitoring geliefert. Die „Blue Log Station X-Series“ überwacht und steuert zentral die Einzelanlagen des Gesamtkraftwerkes mit einer Nennleistung von insgesamt 6,9 MWp. Im Auftrag eines türkischen Konsortiums hatte Phoenix Solar alle Planungs- und Beschaffungsaufgaben für dieses erste Projekt im Kraftwerksmaßstab übernommen. Im Bau befindet sich derzeit am Standort Kayseri ein weiterer Komplex mit einer Leistung von 4,9 MWp.

„Die Zusammenarbeit mit Phoenix Solar stärkt unseren Wachstumskurs in den Ländern der MENAT-Region. Daher freuen wir uns sehr über die langfristige Zusammenarbeit und ganz konkret über zwei weitere Aufträge in der Projektpipeline“, sagt Martin Schneider, Geschäftsführer von Meteocontrol.

Größtes privates Solarkraftwerk ist Pilotprojekt in Jordanien

Ein zukunftsweisendes Projekt soll das größte private Photovoltaik-Kraftwerk im Königreich Jordanien darstellen: Das aus drei Einzelanlagen bestehende 11 MWp-Solarkraftwerk soll den gesamten Elektrizitätsbedarf des Hotel-Konsortiums Marriott und Sheraton in Jordanien decken und gilt als Pilotprojekt für vergleichbare Kraftwerke in Jordanien und die übrigen MENAT-Länder. Die Anlagen werden in den Regionen Mwaqqar und Damikhi/Qatraneh gebaut und an die Netze der Jordan Electric Power Co und der Electric Distribution Company angeschlossen. Im Rahmen der jordanischen Gesetzgebung für erneuerbare Energien, die als eine der fortschrittlichsten im gesamten Mittleren Osten gilt, ermöglicht die Power Wheeling Verordnung, Solarstrom an anderer Stelle als unmittelbar beim Abnehmer zu erzeugen. Nach Fertigstellung wird Phoenix Solar auch die Betriebsführung der drei Kraftwerke übernehmen. Auch hierfür liefert Meteocontrol sowohl das Remote Monitoring im Virtuellen Leitstand (VOCM) als auch ein lokales SCADA-System zur Überwachung vor Ort.

Individuelle Monitoringlösungen für Photovoltaik-Anlagen

Meteocontrol bieten Komplettpakete für die Überwachung und Steuerung von Photovoltaikanlagen jeder Größe an. Der PV-Dienstleister mit Sitz in Augsburg und Niederlassungen in Europa, Asien und Nordamerika kann die anlagen- und länderspezifische Anlagenüberwachung umsetzen. Entsprechend dem Aufbau und den Kundenwünschen entwickelt das Unternehmen das Monitoring und konfiguriert das System. Die Mitarbeiter sind weltweit im Einsatz, um die Monitoringsysteme zu installieren und die Inbetriebnahme auszuführen. „Mit Meteocontrol haben wir einen kompetenten Partner für unsere Projekte in der MENAT-Region gewonnen. Wir wollen gemeinsam die Potentiale des wachsenden Solarmarktes nutzen und unsere Position stärken“, sagt Klaus Friedl, Leiter Middle East bei Phoenix Solar.

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