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Sensorik Mini-Drucktransmitter im Metallgehäuse

| Redakteur: Philipp Weinecke

Die Sensoren der Serie Ams 3011 sind miniaturisierten Drucktransmittern im kompakten Metallgehäuse, die insbesondere in der Medizintechnik Verwendung finden. Die Transmitter werden für verschiedene Druckarten wie Absolut- Relativ- und Differenzdruck im Druckbereich von 50 mbar bis 10 Bar bzw. für barometrische Anwendungen von 700 bis 1200 mbar angeboten.

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(Bild: amsys)

Bidirektional differentielle Varianten ermöglichen Messungen im Bereich von -25 - +25 mbar bis -1 -+1 Bar, womit Unter- und Überdruck mit demselben Sensor gemessen werden können.

Die Sensoren Ams 3011 haben einen analogen 0 - 5 V Ausgang und können in einem weiten Versorgungsbereich von 8 bis 36 V bei -25 bis 85°C betrieben werden. Mit dem Metallgehäuse erlauben die Sensoren einen Systemdruck von 16 Bar. Damit können z.B. in einem pneumatischen System geringe differenzielle Druckänderungen bei hohem Leitungsinnendruck gemessen werden.

Geringe Füllhöhen messbar

Durch die Rückseitenbeaufschlagung sind die Transmitter in der Lage, für Anwendungen eingesetzt zu werden, bei denen z.B. der hydrostatische Flüssigkeitsdruck gegen Atmosphäre gemessen werden muss (Füllstandsanzeige). Im Gegensatz zu Transmitter mit Ölvorlage können mit dem AMS 3011 auch geringe Füllhöhen ( 50 cm) gemessen werden.

Kompatibel mit verschiedenen M5-Druckanschlüssen

Die Transmitter im Metallgehäuse können mit verschiedenen industriellen schraubbaren M5-Druckanschlüssen (z.B. Schlauchnippel, Steckschraubverbinder, Schnellsteckverbinder usw.) versehen werden. Der elektrische Anschluss erfolgt auf der Rückseite über einen M5 Sensorstecker.

Mit den Abmessungen von 35 x 25 x 25,3 mm³ gehören die Ams 3011 zu den kompaktesten Drucktransmitter auf dem Markt. In der Medizintechnik werden diese Sensoren bereits in der Gasstromüberwachung, als Füllstandanzeiger in Flüssigkeitstanks und zur Druckmessung in Reinräumen verwendet.

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