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Farbsensor Miniatur-Farbsensor erkennt geringste Farbnuancen

| Redakteur: Gudrun Zehrer

SensoPart bietet seinen Farbsensor im Miniaturgehäuse in überarbeiteter Form mit verbesserter Farberkennung an. Der FT 25-C bietet jetzt einen ähnlichen Funktionsumfang wie größere Farbsensoren und lässt sich somit flexibler an unterschiedliche Anwendungen anpassen. Wichtigste Einsatzbereiche sind die Farb-/ und Druckmarkenerkennung, die Detektion von Etiketten in Verpackungs- und Etikettiermaschinen sowie die Deckelkontrolle in Abfüllanlagen. Dabei soll der Sensor selbst geringste Farbnuancen unterscheiden.

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(Bild: SensoPart)

Aufgrund seiner hohen Schaltfrequenz von bis zu 10 kHz ist der FT 25-C auch in sehr schnellen Druckmarkenanwendungen einsetzbar. Bei schwierigen Detektionsaufgaben – z.B. bei geringen Kontrastunterschieden zwischen Marke und Hintergrund oder Materialien mit glänzenden Oberflächen – kann er laut SensoPart zuverlässigere Ergebnisse liefern als ein Kontrasttaster. Neben den Farben des RGB-Spektrums kann der Miniatur-Farbsensor auch die „Nichtfarben“ Schwarz, Weiß und Grau detektieren.

Drei verschiedene Optionen für Auflösung und Tiefenschärfe

Beim Einlernen der Objektfarbe (Betriebsart Farbe/Farbe) hat der Anwender nun drei Optionen zur Auswahl: Zusätzlich zu einer mittleren Auflösung mit einer Tiefenschärfe von 3 mm kann eine feine Auflösung mit einer Tiefenschärfe von 2 mm sowie eine grobe Auflösung mit der hohen Tiefenschärfe von 6 mm eingestellt werden. Während sich mit der „feinen“ Einstellung eine höhere Trennschärfe bei der Farberkennung erzielen lässt, verbessert die „grobe“ Betriebsart die Zuverlässigkeit bei der Detektion flatternder Objekte. In der zweiten Betriebsart (Farbe/Hintergrund) können zwei verschiedene Farben zur Unterscheidung von Objekt und Hintergrund eingelernt werden.

Funktion des „sprechenden“ Lichtflecks

Eine weitere Besonderheit des Miniatur-Farbsensors ist der längliche Lichtfleck (ca. 1 x 5 mm) mit scharfer Kontur, der eine präzise Vorderkantenerkennung auch von sehr schmalen Druckmarken ermöglicht und zudem die Ausrichtung des Sensors vereinfacht. Besonders hilfreich ist hierbei die Funktion des „sprechenden“ Lichtflecks: Während des Teach-Prozesses signalisiert er dem Anwender über die Farbe – grün, blau oder rot –, ob die Qualität des eingelernten Farbwerts für einen stabilen Prozess ausreichend ist.

Unverändert zur ersten Sensorgeneration sind die Bauform (robustes, hochdichtes Miniaturgehäuse IP 67/69K mit Ecolab- und CULus-Zulassung), die Tastweite (12 ± 3 mm), die einfache Montage und Feinausrichtung mittels Schwalbenschwanz sowie das Bedienkonzept mittels Teach-in-Taste oder Steuerleitung. Eine Austauschbarkeit neu gegen alt ist somit gegeben.

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