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AS-Interface Miniatur-Modul für AS-i Safety at work vereinfacht Aktor-Sensor-Integration

Autor / Redakteur: Dr. Konrad Kern* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Als ultra-kompakte Kommunikationsadresse für kontaktbehaftete Sicherheitsschalter in AS-i Safety at Work und als sichere Anschlusslösung im Kabelkanal bewährt sich ein Anschlussmodul von Pepperl+Fuchs. Es bietet das entscheidende Mehr an Funktionalität, aber auch an Integrationsfreundlichkeit.

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Die AS-Interface G10 Ultra-Kompaktmodule von Pepperl+Fuchs in PLe / SIL3 decken die Anwendungen mit integrierter und externer Anzeigefunktion perfekt in Schutzart IP 67 ab. Die Variante mit zwei Abgangskabeln ermöglicht zusätzlich den Anschluss von externen Signalgebern oder Mutingleuchten.
Die AS-Interface G10 Ultra-Kompaktmodule von Pepperl+Fuchs in PLe / SIL3 decken die Anwendungen mit integrierter und externer Anzeigefunktion perfekt in Schutzart IP 67 ab. Die Variante mit zwei Abgangskabeln ermöglicht zusätzlich den Anschluss von externen Signalgebern oder Mutingleuchten.
(Pepperl+Fuchs)

AS-Interface ist als herstellerübergreifender Standard für die Feldbus-Kommunikation auf der untersten Steuerungsebene entwickelt worden. Das Ziel war es, Sensoren und Aktoren anschließen und dabei deren bislang übliche Parallelverkabelung vermeiden zu können. Im aktuell gültigen Standard lassen sich in das Single-Master-System bis zu 62 Teilnehmer über ein serielles Übertragungsprotokoll anschließen, in das Netzwerk integrieren und mit Energie – in der Regel 24 bis 30 VDC – versorgen. AS-i ist heute weltweit das meist verbreitete Interface-Konzept – es ist übertragungssicher, robust, EMV-fest, diagnosefähig und vereinfacht durch die Schnellanschlusstechnik per Flachkabel die Automatisierung.

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Die Integration einer sicherheitsgerichteten Kommunikation in AS-i war die logische Konsequenz, um in einer Maschine ganzheitliche Übertragungslösungen umsetzen zu können. Hierzu wurde mit AS-i Safety at Work ein Standard entwickelt, der vom TÜV wie auch vom Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zertifiziert ist. Damit bildet es die Grundlage für die Integration sicherheitsgerichteter Komponenten wie Not-Halt-Taster, Magnet- und Drehangelschalter für Türen, Verriegelungen, Positionsendschalter oder Lichtgitter mit Relaisausgang in AS-i. Die Zahlen zur aktuellen Marktdurchdringung belegen: AS-i Safety at Work ist heute weltweit das meistverkaufte Safety-Bussystem.

Sensor-Aktor-Integration: AS-i Safety vermeidet Parallelwelt in der Maschine

Einfachheit, Übersichtlichkeit, Kosteneffizienz – wo andere sicherheitsgerichtete Integrationslösungen Hardware benötigen, trumpft AS-i Safety mit sicherer Kommunikation und intelligenter Logik in der Software auf. In der Installationstechnik ist es üblich, digitale IOs über Verteiler oder Module mit mehreren IO-Ports anzuschließen. Bei Safety-Lösungen herrscht oft noch unnötige Parallelverdrahtung oder eine Parallelsystemwelt vor, die mit AS-i Safety überflüssig wird: In der Praxis ersetzt diese Technologie gleich drei Arten der Parallelverdrahtung für Energie, Automation und Sicherheitstechnik.

Will man dezentral sichere Komponenten in Performance Level (PL) „e“ nach EN ISO 13849 bzw. SIL3 gemäß IEC 61508 realisieren, kann man entweder die AS-i Schnittstelle in das sichere Endgerät integrieren oder ein komplettes, zweikanaliges AS-i Modul zum Anschluss verwenden. Es werden also viele verschiedene AS-i integrierte Geräte benötigt – oder genügend Platz, um die Module zu installierten. Diesen Zielkonflikt aus Performance der Geräte versus Platzbedarf der Anschlusskomponenten löst Pepperl+Fuchs mit dem Anschlusskonzept G10 – dem weltweit kleinsten Integrationsmodul für AS-i Safety at Work.

G10 – die sichere, schnelle und unsichtbare Anschlusslösung

Mit der Entwicklung der ultrakompakten Anschlussmodule der Baureihe G10 setzt das Mannheimer Unternehmen konsequent die Forderungen nach einer platzsparenden, flexiblen und einfachen Integration zusätzlicher, sensor- bzw. aktorgestützter Automatisierungs- und Sicherheitsfunktionen um.

Das Gerät für den direkten Anschluss kontaktbehafteter Sicherheitsschalter ist mit einer Bauhöhe von 23 mm die derzeit kleinste Lösung dieser Art. Durch die beiden Sicherheitseingänge erlaubt es auch die Anbindung von redundant ausgeführten Sicherheitsschaltern.

Die Variante mit zwei Abgangskabeln ermöglicht zusätzlich den Anschluss von externen Signalgebern oder Mutingleuchten. Auch in die Sicherheitsschalter integrierte LEDs können angesteuert werden. Zur Anzeige von Diagnosefunktionen verfügt das Modul über eine Kommunikationsüberwachung sowie eine Überlast- und Schaltzustandsanzeige.

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