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Beschleunigungsmesser Misst Vibrationen im Rohrinnern

| Redakteur: Dipl. -Ing. Ines Stotz

Für Anwendungen, bei denen Vibrationen innerhalb eines Rohres gemessen werden müssen, hat Disynet jetzt einen Beschleunigungsmesser vorgestellt. Es gibt ihn im Miniaturformat für kleine Durchmesser.

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(Bild: Disynet)

Das Modell 3054B von Dytran ist ein biaxialer Miniatur-Beschleunigungsmesser, der bis zu 12 m tief in Rohren mit nur 8,1 mm Durchmesser (z.B. Wärmeübertragungsrohre in HLK-Geräten - auf Anfrage sind Modelle für größere Rohrdurchmesser bis 23,7 mm erhältlich) die Querbeschleunigungen des Rohres misst.

Der Beschleunigungssensor verwendet acht auf der Außenseite des Sensorkörpers befestigte Federn, um das Gerät - auch bei Unebenheiten, beispielsweise aufgrund von Verunreinigungen, im Rohrinneren - sicher im Rohr zu bewegen und zu fixieren.

Die beiden Quarzmess-Elemente des Gerätes operieren im Schermodus. Zur Abschirmung u.a. gegen Rauschen sind diese Einheiten intern vom Sensorgehäuse isoliert und in einem Faraday-Käfig untergebracht. Der nur 7,2 g schwere Sensor besitzt eine nominelle Empfindlichkeit von 25 mV/g bei einem Messbereich von ±200 g sowie einem Frequenzbereich von 2 bis 500 Hz (±10%).

Anwendungsbereiche sind beispielsweise die Vibrationsmessung von Rohren bei Kaltwassersätzen in Kernkraftwerken, Wärmeübertragungsrohren in Klimageräten, Kühltürmen, großen Kältemaschinen oder Kraftwerken.

Als Zubehör steht ein 15,2 cm langes Einführungs-Werkzeug (6565A) und ein 1,22 m langer Einführungs-Stab (6565A1) zur Verfügung.

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