Beruf

Mit diesen 10 Tipps demotivieren Chefs ihre Mitarbeiter

| Autor / Redakteur: Malaika Loher * / Matthias Back

Für Chefs ist es wichtig die richtige Mischung bei der Führung der Mitarbeiter zu finden.
Für Chefs ist es wichtig die richtige Mischung bei der Führung der Mitarbeiter zu finden. (Bild: CC0 / CC0)

Sie sind der Chef? Sie wollen von Ihren Mitarbeitern als Vorbild anerkannt werden? Dann wird es Zeit, die harten Bandagen auszupacken. Mitarbeiter einzubeziehen, oder kooperativ zu führen, ist schließlich nur was für Weicheier. Wer zu viel Lob verteilt, erntet Faulheit und Trägheit. Wie ein Chef sicher Angst und Schrecken verbreiten, erfahren Sie in den folgenden 10 Tipps.

1. Sparen Sie sich jede Form von Höflichkeitsfloskeln. Begrüßt wird nur, wer zuerst grüßt. Vermeiden Sie dabei den Augenkontakt, sonst verlieren Sie wertvolle Zeit mit Small-Talk. Die Mitarbeiter, die aus Ihrer Sicht nicht genug Leistung bringen, sollten Sie sowieso meiden.

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2. Danksagungen führen zu Faulheit. Kein Mitarbeiter sollte sich auf seinen Lorbeeren ausruhen. Loben Sie also möglichst selten und am besten immer die Gleichen.

3. Kritik sollten Sie sofort, ungeachtet der Situation an den Mitarbeiter zurückmelden. Seien Sie dabei deutlich, ganz Sie selbst und nehmen Sie kein Blatt vor den Mund. Gerne auch vor den Kollegen, damit die gleich wissen, woran sie bei Ihnen sind.

4. Bitte keine Geburtstags- oder Weihnachtsgrüße. Das lenkt den Mitarbeiter von der Arbeit ab. Schließlich sind Sie keine Freunde. Maximal eine Standardkarte, besser eine E-Mail über die Sekretärin.

5. Tragen Sie Ihre Stimmung immer nach außen, ob Sie gut gelaunt sind oder nicht. Zeigen Sie es dem Mitarbeiter!

6. Signalisieren Sie in Mitarbeitergesprächen deutlich über Ihre Körpersprache, ob Sie etwas interessiert, Sie der gleichen Meinung sind oder nicht. Unterbrechen Sie den Mitarbeiter, wenn er aus Ihrer Sicht falsch liegt und sagen Sie ihm das in aller Deutlichkeit.

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7. Sprechen Sie in Meetings möglichst viel, leise und undeutlich. Das schafft Aufmerksamkeit. Untermalen Sie Ihre Präsentation mit mindestens 30 Folien. Stellen Sie am Ende die Frage „Gibt es noch Fragen?“ mit tiefer werdender Stimmlage. So bekommen Sie keinen Gegenwind und können schnell wieder an Ihre eigentliche Arbeit zurück.

8. Treffen Sie am Ende von langatmigen Diskussionen eine klare Entscheidung. Untermauern Sie das mit den Worten „So wird es jetzt gemacht und fertig! Das war mir vorher schon klar, dass es so laufen wird.“ Zeigen Sie Ihre Enttäuschung.

9. Seien Sie vor allem am Morgen richtig schlecht gelaunt, damit der Mitarbeiter merkt, dass Sie gestern lange gearbeitet haben und richtig viel zu tun haben. Seien Sie kurz vor Ende der Arbeitszeit kurz angebunden und genervt, damit der Mitarbeiter merkt, dass auch Sie einmal Feierabend haben.

10. Schicken Sie am Abend, am Wochenende und im Urlaub E-Mails an Ihre Mitarbeiter mit Handlungsaufforderungen. So sehen Sie, wie motiviert Ihre Leute sind.

* Die Autorin ist Motivationsexpertin und Leadershipcoach. Weitere Beiträge finden Sie auf ihrem Blog Living Communication. Am 17.11.2017 bietet die Autorin einen Event zum Thema "Motivationstraining - Maulkorb für den inneren Schweinehund" in Augsburg an.

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