Bosch Rexroth Mit diesen Konstruktionsfehlern vernichten Sie garantiert Energie

Redakteur: Stefanie Michel

Wenn bis zum Jahresende viele Unternehmen ein Energieaudit durchgeführt haben müssen, wird Energieeffizienz auch ein wirtschaftliches Kriterium für Investitionen. Es gibt Fehler in der Maschinenkonstruktion, die sicher Energie vernichten. Bosch Rexroth zeigt, wie Sie sie vermeiden.

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Mit drehzahlvariablen Pumpenantriebe lässt sich durch Senkung der Drehzahl bei Teillast bis zu 80 % Energie einsparen.
Mit drehzahlvariablen Pumpenantriebe lässt sich durch Senkung der Drehzahl bei Teillast bis zu 80 % Energie einsparen.
(Bild: Christian Fleury)

Bis zum 5. Dezember müssen zahlreiche produzierende Unternehmen in Deutschland und Europa ein Energieaudit durchführen. Damit ist eine höhere Energieeffizienz bei Maschinen und Anlagen endgültig keine akademische Frage mehr, sondern ein hartes Entscheidungskriterium für Investitionen. „Schon mit kleinen Änderungen in der Konstruktion und dem Einsatz intelligenter Automatisierung können Konstrukteure die Energieeffizienz deutlich verbessern, und das bei maximaler Produktivität“, bekräftigt Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. Auf Basis seiner breiten Anwendungserfahrung hat das Unternehmen die universelle Systematik Rexroth 4EE entwickelt und unterstützt damit Konstrukteure bei der Realisierung energieeffizienter Lösungen.

Hier vier Fehler in der Maschinenkonstruktion, die garantiert Energie vernichten - und vier Wege, das zu vermeiden.

Schwankenden Energiebedarf nicht berücksichtigen

Mit drehzahlvariablen Pumpenantriebe lässt sich durch Senkung der Drehzahl bei Teillast bis zu 80 % Energie einsparen.
Mit drehzahlvariablen Pumpenantriebe lässt sich durch Senkung der Drehzahl bei Teillast bis zu 80 % Energie einsparen.
(Bild: Christian Fleury)

Hydraulische Konstantantriebe laufen immer mit Höchstdrehzahl, auch wenn der Prozess gar nicht die volle Leistung braucht. Ventile müssen dann die überschüssige Energie ungenutzt ableiten. Mehr noch: sie tragen damit Wärme ins Hydrauliköl ein, die energieintensiv wieder entzogen werden muss. Drehzahlvariable Pumpenantriebe dagegen erzeugen den Förderstrom bedarfsgerecht. Bei Teillast senken sie die Drehzahl. Das Ergebnis: direkte Energieeinsparungen um bis zu 80 %. Darüber hinaus sinkt der Kühlbedarf oft so stark, dass dafür keine elektrische Energie mehr benötigt wird.

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