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Drucklufteinsatz Mit Druck zum erfolgreichen Energieaudit

| Redakteur: Florian Stocker

Nicht-KMU müssen in diesem Jahr erstmalig ein verpflichtendes Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchführen. Vor allem in der Anwendung von Druckluft liegen noch deutliche Einsparpotenziale. Die Hersteller warten mit einem breiten Lösungsportfolio auf.

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Druckluftfiltrations-Anwendung in einem Krankenhaus: Die Anlagen bieten nach wie vor hohe Einsparpotentiale beim Energieaufwand.
Druckluftfiltrations-Anwendung in einem Krankenhaus: Die Anlagen bieten nach wie vor hohe Einsparpotentiale beim Energieaufwand.
(Bild: Donaldson)

Große Veränderungen kommen oft in kleinen Zahlenkombinationen daher. 2015 hält die DIN-Norm 16247 die größeren Unternehmen auf Trab. Die am 5. Dezember in Kraft tretende Neufassung des Energiedienstleistungs-Gesetzes betrifft etwa 50.000 Unternehmen, die bis dahin ihre Energieaudits durchführen beziehungsweise ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach Emas einführen müssen. Betroffen sind alle Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz von mindestens 50 Mio. Euro oder einer Bilanzsumme von mindestens 43 Mio. Euro. Außerdem werden die Unternehmen dazu verpflichtet, alle Energieverbraucher auf die Möglichkeiten besserer Energieausbeute zu überprüfen – das bedeutet Detailarbeit.

Viele der betroffenen Firmen eint die Verwendung von Pumpen und Kompressoren für Arbeits- beziehungsweise Prozessmedien. In diesem Bereich liegen nach wie vor besonders große Einsparpotenziale. Die jüngste Gesetzgebung liefert einen Grund mehr zur Optimierung – und den Anbietern und damit auch ihren Kunden die Möglichkeit, mit Innovationen zu punkten. Dabei gilt: Viele Wege führen zum Ziel. Während einige Hersteller eine kontinuierliche Leistungssteigerung anstreben, versuchen andere, den Energiebedarf zu minimieren oder mit intelligenten Technologien den Verbrauch positiv zu beeinflussen.

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