E-CAD Mit Eplan Cogineer einfacher zum Schaltplan

Autor / Redakteur: Birgit Hagelschuer* / Dipl. -Ing. Ines Stotz

Seit der Hannover Messe ist sie verfügbar: Eplan Cogineer, die neue Lösung zur automatisierten Erstellung von Schaltplänen. Besonderes Merkmal ist seine deklarative Oberfläche, eine Technologie, die im Elektro-Engineering bislang einzigartig ist. Auch die Einfachheit überzeugt: Anwender können direkt einsteigen.

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Anwender von Eplan Cogineer können in gewohnter Arbeitsweise direkt einsteigen – der Grad der Schaltplanautomatisierung steigt sukzessive an.
Anwender von Eplan Cogineer können in gewohnter Arbeitsweise direkt einsteigen – der Grad der Schaltplanautomatisierung steigt sukzessive an.
(Bild: © nongkran_ch/stock.adobe.com)

Eplan Cogineer präsentiert sich neu und anders als vergleichbare Lösungen im Elektro-Engineering: Die Bedienung und Nutzung vorhandener Daten ist ausdrücklich erwünscht und wird voll unterstützt. Entscheidender Praxisvorteil und zugleich einfacher Einstieg: Anwender von Eplan können direkt auf ihre vorhandenen Makros oder Makrobibliotheken zugreifen und auf dieser Basis Produktstrukturen abbilden, Regelwerke entwickeln und Varianzen ihrer Produkte oder Anlagen hinterlegen. Das System ist dazu nahtlos in die Eplan Plattform integriert.

Freiheit in der Arbeitsweise

Im Designer, einem von zwei Funktionsbereichen, werden Regelwerke definiert. Funktionseinheiten, bestehend aus Eplan Makros und dazugehörigen Konfigurationsvariablen, bilden sogenannte Makro-Typicals. Diese gruppierten Makros brauchen streng genommen keine gekapselten Funktionen abbilden. Somit lassen sie sich auch fertigungsorientiert aufbauen. Genau das zeichnet Eplan Cogineer gegenüber anderen Lösungen aus: Der Anwender wird nicht gezwungen, seine aktuelle Arbeitsweise zu ändern, da das System sowohl die funktionsorientierte als auch die fertigungsorientierte Sichtweise unterstützt.

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Ein Novum: deklarative Oberfläche

Wird in Eplan Cogineer ein Typical definiert, dann enthält dieses Typical neben Makros, Konfigurationsvariablen und Regelwerk gleichzeitig auch die Struktur der Konfigurationsoberfläche. Der zweite Funktionsbereich – der Project Builder – stellt automatisch und ohne zusätzlichen Programmieraufwand diese Daten zur Verfügung. Beim Project Builder handelt es sich um eine deklarative Oberfläche, die automatisch auf Basis der möglichen Konfigurationsvariablen eines Typicals erstellt wird. Deklarativ bedeutet, dass die Oberfläche zur Eingabe von Werten und Informationen vollautomatisch auf Basis der dahinterliegenden Schaltplan-Typicals entsteht. Diese Technologie ist bislang einzigartig im Vergleich zu anderen Konfigurationslösungen im Elektro-Engineering. Konfiguratoren können sehr flexibel auf Basis von Typicals aufgebaut werden. Durch den Einsatz von Variablen und einer individuellen Strukturierung kann der Anwender unterschiedlichste Lösungen zusammenstellen. Wegen diesem modularen Objektaufbau eignet sich Eplan Cogineer hervorragend für alle Arten der Anwendung unabhängig von Projektumfang, Branche oder Unternehmensgröße. Es lassen sich nicht nur komplette Projekte per Knopfdruck erstellen, sondern auch Teilschaltungen wie beispielsweise Energieeinspeisungen.

Automatische Schaltplangenerierung und klassische Projektierung können ideal kombiniert werden, da in Bestandsprojekte additiv „hineingeneriert“ werden kann. Auch umgekehrt funktioniert die Arbeitsweise: Automatisch generierte Projekte lassen sich später manuell bearbeiten und ergänzen. Für den Anwender bedeutet dies in der Praxis, dass keine umfassenden Vorarbeiten in der Erstellung von Begleitdaten und Regelwerken notwendig sind. Der Nutzen von Eplan Cogineer stellt sich quasi unmittelbar nach der Installation ein und der Grad der Schaltplanautomatisierung steigt sukzessive mit der Nutzungsdauer an.

Mit Makrobibliothek einfacher Datenaustausch

Die Software speichert alle Informationen direkt in der jeweils verwendeten Makrobibliothek. Das ist ein nächster Schritt zur Vereinfachung, denn durch Archivieren einer Makrobibliothek werden sämtliche Informationen über Makro-Typicals, Typical-Gruppen und Konfiguratoren in einer Datei gespeichert. Diese lässt sich zeitsparend per E-Mail an einen anderen Anwender versenden. Dieser kann auf Basis der Daten Schaltpläne nach exakt dem gleichen Regelwerk generieren. Weitere Vorteile sind eine äußerst einfache, IT-freundliche Revisionierbarkeit mit Standardtools und die Sicherung des Unternehmens-Know-hows.

* *Birgit Hagelschuer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Eplan Software & Service

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