Stromversorgung Mit Funk- und Rundsteuerempfängern schnell Photovoltaikanlagen abregeln

Redakteur: Sariana Kunze

Seit dem 1. Juli müssen Betreiber von Photovoltaik (PV)-Anlagen mit einer Leistung über 100 kW ihre Anlagen mit technischen Einrichtungen ausstatten, die es dem Netzbetreiber ermöglichen, die Einspeisung abregeln zu können. Landis+Gyr, Spezialist für Energiemanagement-Lösungen, hat Systeme entwickelt, mit denen Anlagenbetreiber, Energieversorger und Netzbetreiber diese Vorgaben schnell und kostengünstig umsetzen können.

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(Landis+Gyr)

Mit den Rundsteuerempfängern RCR161, FTU261 sowie dem Funkrundsteuerempfänger FTY263 bietet Landis+Gyr die Grundlage für eine effiziente und schnell umzusetzende Lösung zum Abregeln von Photovoltaikanlagen: Die bei vielen Unternehmen bereits vorhandene Rundsteuertechnik wird dabei durch einen Empfänger ergänzt, der die Befehle zur Leistungsregulierung umsetzt. Auf diese Weise wird ein 4-stufiges Abschalten, wie es sich in der Branche durchgesetzt hat, ermöglicht. Die Investition dabei ist sehr gering. Um die bei Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kW zusätzlich geforderte Übertragung der Einspeiseleistung zu ermöglichen, wird die Technik mit einem intelligenten Zähler kombiniert. Landis+Gyr bietet hier z.B. den Industriezähler E 650 sowie den E 750 auf dem Sym2-Standard an.

Stromeinspeisung von PV-Anlagen muss abgeregelt werden

Das EEG 2012 sieht vor, dass die Stromeinspeisung durch PV-Anlagen zukünftig abgeregelt werden kann, damit es möglich ist, das Stromnetz vor Überlastungen zu schützen. Für alle Neuanlagen über 100 kW musste die Regelung bereits seit Anfang des Jahres umgesetzt werden – für alle Bestandsanlagen mit einer Leistung über 100 kW ist Stichtag der 1. Juli 2012. Für kleinere Anlagen gilt noch eine Übergangszeit bis 2014.

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