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Sensorik

Mit Hyperloop in 15 Minuten von Zürich nach Genf

| Redakteur: Sariana Kunze

Wie mit einer Art Rohrpost schnell sowie fast energie- und emissionslos von A nach B reisen, davon träumt Tesla-Gründer Elon Musk. Deshalb veranstaltete der Visionär einen Hyperloop-Wettbewerb in Los Angeles. Mit an den Start gingen Sensoren von Baumer.

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Für den Hyperloop-Wettbewerb entwickelte das Team Swissloop der ETH Zürich den Hochgeschwindigkeits-Prototyp Pod. Zum Einsatz kamen dabei ultraschnelle und hochpräzise Baumer Sensoren.
Für den Hyperloop-Wettbewerb entwickelte das Team Swissloop der ETH Zürich den Hochgeschwindigkeits-Prototyp Pod. Zum Einsatz kamen dabei ultraschnelle und hochpräzise Baumer Sensoren.
(Bild: Swissloop)

Visionär Elon Musk will mit dem Hyperloop die Mobilität nachhaltig verändern und aufzeigen, dass es technisch möglich ist, Menschen mit einer Kapsel widerstandslos und fast emissionsfrei durch eine Vakuumröhre mit nahezu Schallgeschwindigkeit zu transportieren. Das Team Swissloop der ETH Zürich hat für den Hyperloop-Wettbewerb von Elon Musk den Hochgeschwindigkeits-Prototyp Pod konzipiert. Pionierhaft wie der Pod sind auch die eingesetzten ultraschnellen und hochpräzisen Sensoren von Baumer. Dabei geht es um die präzise Wahrnehmung aller Dimensionen. Die Sensoren haben die Aufgabe Geschwindigkeit und Position des Pods sowie dessen Antriebs- und Bremssystem zu überwachen. Dabei kommen nebst Drucksensoren, welche für die Überwachung des Pneumatiksystems im Einsatz sind, auch hochpräzise Laser-Distanzsensoren zum Einsatz. Über diese Distanzinformationen wird der Pod über der Schiene in der richtigen Schwebeposition gehalten. Außerdem werden mit speziellen Sensoren, welche Reflexionsunterschiede erkennen können, die angebrachten Reflektortapes im Tunnel während der Fahrt detektiert. Hiermit wird die Geschwindigkeit des Pods ermittelt. Diese Aufgabe verlangt äußerst reaktionsschnelle Sensoren. Das Team Swissloop schaffte es bei dem Hyperloop-Wettbewerb auf den dritten Platz.

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