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IoT-Prozesse

Mit Intent-based Networking IoT-Management verbessern

| Redakteur: Sariana Kunze

Das Vernetzen von Maschinen und Dingen hat weitreichende Auswirkungen auf die Industrie. So soll IoT ohne professionelles Netzwerk-Management nicht zu bewältigen sein. Dazu hat Cisco drei Lösungen entwickelt, welche die Transparenz, Sicherheit und Skalierbarkeit des IoT-Managements verbessern.

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Laut Cisco können Angreifer 100.000 IoT-Geräte innerhalb von 24 Stunden infizieren.
Laut Cisco können Angreifer 100.000 IoT-Geräte innerhalb von 24 Stunden infizieren.
( Bild: ©kwanchaift - stock.adobe.com )

Cisco will den Übergang zu IoT-basierten, erweiterten Unternehmensnetzwerken erleichtern. Denn durch die Einführung von IoT-Prozessen steigen die Anforderungen an die Netzwerk-Administratoren. Aktuelle Studien von Cisco zeigen, dass bis 2020 fast die Hälfte (46%) aller Netzwerk-Geräte der Maschine-zu-Maschine (M2M)-Kommunikation dienen. Jedes dieser neuen Geräte stellt aber eine potentielle Sicherheitsgefahr dar. Gemäß dem Cisco Midyear Cybersecurity Report sollen Angreifer in der Lage sein, innerhalb von 24 Stunden 100.000 IoT-Geräte zu infizieren. Hierfür hat Cisco sein Portfolio an Intent-based Networking um drei Lösungen erweitert. Damit können Unternehmen die sich ständig verändernden IoT-Netzwerke besser verwalten. „Das Internet der Dinge verändert die Spielregeln für Netzwerk-Profis völlig“, sagt Jürgen Hahnrath, Head of IoT Solutions bei Cisco. „Neben Servern, Computern und Smartphones sind sie für immer weitere neuartige Geräte verantwortlich. Diese müssen sie verbinden, schützen und verfügbar halten. Mit Hilfe von Intent-based Networking können sie einfacher Geräte in das Netzwerk hinzufügen und verwalten. Dafür bieten wir neue Software, um IoT-Geräte zu identifizieren, zu lokalisieren und Richtlinien festzulegen, die sich beliebig skalieren lassen. Dabei sorgt Transparenz in Echtzeit für einen effizienteren Betrieb.“

Veranstaltungstipp Der IoT-Kongress am 23. und 24. Oktober liefert Strategien und Best Practices in den Bereichen Entwicklung, Business Development und Anwendungen zum Industry of Things, die schnell in die Praxis integriert werden können.
Mehr Informationen: IoT-Kongress

Drei neue Lösungen für ein verbessertes IoT-Management

Transparenz und Sicherheit durch Identity Services Engine: Die Cisco Identity Services Engine (ISE) erkennt automatisch Geräte, die an das Netzwerk angeschlossen werden und zeigt Daten wie Hersteller, Modellnummer und installierte Software. ISE kontrolliert den Zugriff über kabelgebundene, drahtlose und VPN-Verbindungen zum Unternehmensnetzwerk und erweitert das DNA Center von Cisco, zentrales Management-Dashboard für Netzwerke, mit Informationen zu Geräten und Nutzern. Mit dem Software-Upgrade hat Cisco die Anzahl der IoT-Geräte- und Benutzergerätegruppen verdoppelt, die automatisch klassifiziert und identifiziert werden. Dabei berücksichtigt es auch Industrie- und Gebäu- deprotokolle wie BACNet, Profinet, CIP und Modbus.

Skalierung von Software-Defined-Access: Mit SD-Access können Unternehmen ihr Netzwerk sowie ihre Daten und Anwendungen mit Hilfe von Netzwerksegmentierung einfacher schützen. Cisco hat den SD-Access vom Rechenzentrum auf das gesamte Unternehmen erweitert. Die Version der DNA Center Software unterstützt ausgewählte Industrial Ethernet Switches, Compact Switches und Digital Building Switches. Sie ermöglicht es der IT-Abteilung, Netzwerkrichtlinien ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand auf Außen- und Nicht-Teilnehmerbereiche zu erweitern. Gleichzeitig können Fachbereiche das Management der einzelnen Endpunkte übernehmen.

Geschäftsprozesse optimieren: Der Cloud-basierte Dienst Operational Insights nutzt Netzwerkinformationen, um Geschäftsprozesse zu optimieren und zu sichern. IT-Teams erhalten damit eine Stand- ortanalyse zur Verfolgung von IoT-Geräten sowie zur Erfassung von Sensordaten. Das Netzwerk kann nun automatisch Verantwortliche benachrichtigen. Fertigungsunternehmen können so beispielsweise wichtige Geräte und Produkte in Echtzeit lokalisieren.

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