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Weltrekordversuch Mit robuster Messtechnik von Südafrika bis zum Nordkap brettern

| Redakteur: Sariana Kunze

Bei der Cape-to-Cape 2.0 Weltrekordfahrt wollen Rainer Zietlow und sein Team in weniger als 10 Tagen Afrika und Europa mit dem Auto durchqueren. Die Abenteurer haben sich eine Route von über 17.000 Kilometern vom Kap Agulhas in Südafrika bis zum Nordkap in Norwegen vorgenommen. An Bord des Volkswagen Touaregs befindet sich auch robuste Messtechnik von HBM

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(Florian, CC BY-ND 2.0, flickr.com)

Bei dem Rekordversuch wollen Zietlow und sein Team 21 Länder in weniger als 10 Tagen durchqueren. Dehnungsmessstreifen und ein Datenrekorder SomatXR von HBM sollen den rauen Bedingungen während der Fahrt trotzen. Der Datenrekorder bietet sichere Messdatenaufzeichnung auch unter extremen Bedingungen, wie z.B. sehr niedrigen und hohen Temperaturen, Schocks und Vibrationen. Dem hermetisch abgeschlossenen Datenrekorder können auch Wüstenstaub, Feuchtigkeit oder andere externe Einflüsse nichts anhaben. „Im Cape-to-Cape-Wagen spielt der SomatXR seine Vorzüge voll aus“, erklärt Finn Lange, Produktmanager bei HBM. „Das System ist ultra-robust. Messdaten können bei Bedarf über Internet-Zugang von jedem Punkt der Welt ausgelesen werden.“

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Materialbeanspruchung und -belastung im Blick

Im Volkswagen Touareg der Cape-to-Cape 2.0-Weltrekordfahrt erfasst der Datenrekorder neben den Messgrößen Temperatur und Beschleunigung vor allem die Daten von verschiedenen Dehnungsmessstreifen von HBM, die an mehreren Punkten der Achse und der Räder installiert wurden. Durch diesen Messaufbau haben die Techniker des Cape-to-Cape-Teams jederzeit vollen Zugriff auf Informationen zur Materialbeanspruchung und -belastung an kritischen Komponenten.

Der diesjährige Weltrekordversuch startet am 11. September 2015 am Kap Agulhas in Südafrika. Dann geht die Tour weiter durch verschiedene afrikanische Länder; in Ägypten wird das Auto schließlich per Transportflugzeug in die Türkei übergesetzt. Ziel ist es, das Nordkap in Norwegen voraussichtlich am 21. September zu erreichen. Bereits im letzten Jahr war das „Team Zietlow“ auf der Strecke in umgekehrter Richtung von Nord nach Süd unterwegs und schaffte die Cape-to-Cape-Durchquerung in 21 Tagen - inklusive eines längeren Reparaturstopps wegen eines Unfalls. Nun soll dieser Rekord unter dem Titel „Cape-to-Cape 2.0“ weiter unterboten werden. Die Cape-to-Cape-Weltrekordfahrt fährt auch für einen guten Zweck: 10 Euro-Cent pro gefahrenem Kilometer fließen einem SOS-Kinderdorf in Tansania zu.

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