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SPS IPC Drives 2016 Mit Wago auf dem Weg zur Smart Factory

Die vernetzte, intelligente, sich selbst steuernde, selbstoptimierende und ressourceneffiziente Produktion ist das zentrale Szenario von Industrie 4.0. Auf der diesjährigen SPS IPC Drives in Nürnberg hat Wago gezeigt, mit welchem Schritt der Weg zur Smart Factory beginnen kann.

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Impressionen von Wago Kontakttechnik auf der SPS IPC Drives 2016.
Impressionen von Wago Kontakttechnik auf der SPS IPC Drives 2016.
(Bild: Wago)

Im Umfeld von Losgröße 1, schwankenden Absatzmengen und sich regional verschiebenden Absatzmärkten müssen Unternehmen über Produktionsprozesse verfügen, die sich schnell an sich rasant ändernde Marktanforderungen anpassen lassen. Die Lösung von Wago dazu heißt DIMA (Dezentrale Intelligenz für Modulare Anlagen). Mit DIMA ist möglich, was sich Betreiber modularer Anlagen seit Jahren wünschen: Das An- und Abkoppeln von Modulen ganz ohne Programmieraufwand im Leitsystem. Anlagenmodule sind damit in weniger als drei Minuten im Sinne eines Plug-and-Produce in die Anlage integriert und betriebsbereit. Für Anlagenbetreiber verkürzt DIMA das Anlagen-Engineering deutlich und erlaubt darüber hinaus den schnellen und unkomplizierten Umbau der Anlage im späteren Betrieb. Auf der SPS IPC Drives zeigte Wago die DIMA-Methode anhand eines Anlagendemonstrators. Für seinen revolutionären Ansatz wurde das Unternehmen auf der Messe mit dem erstmalig verliehenen „Industrie 4.0 Innovation Award“ des VDE-Verlags in Zusammenarbeit mit dem ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.) ausgezeichnet.

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Durchgängiger Wertschöpfungsprozess über Unternehmensgrenzen hinaus

Damit produzierende Unternehmen ihren Material- und Warenfluss optimal planen und steuern können, benötigen sie nicht nur die relevanten Daten und Informationen ihrer eigenen Produktions- und Lieferketten, sondern auch die ihrer Industriepartner. Das setzt einen durchgängigen Wertschöpfungsprozess ohne Systembrüche voraus – und das über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus.

Wago erlaubt eine solch durchgängige Transparenz bereits heute. Unter anderem mit dem Produktkonfigurator Smart-Designer: Kunden greifen in ihrer gewohnten Umgebung über den Internetbrowser auf die Systeme von Wago zu, lesen bestehende Pläne aus ihrem Planungsprogramm ein, projektieren online und in 3D Hutschienen mit Reihenklemmen, Interface-Bausteinen und Automatisierungskomponenten, übergeben diese an Wago und erhalten neben dem vorkonfektionierten Produkt alle relevanten Produkt- und Prozessdaten zur Dokumentation, Archivierung sowie Produktionsplanung und -steuerung.

Transparente Anlagendaten von der Feldebene bis in die Cloud

Damit produzierende Unternehmen ressourceneffizient produzieren können, benötigen Sie transparente Informationen zu Abläufen, Performance und Qualität ihrer Fertigung. Zwar werden in industriellen Produktionsprozessen heute bereits enorme Mengen an Daten erfasst, allerdings sind diese meist auf verschiedenen Systemen verteilt – und das häufig in Formaten, die untereinander nicht kompatibel sind. Sie in eine universelle Form zu bringen und miteinander zu vernetzen, ist das Ziel von Industrie 4.0. Möglich wird das, mit dem Einsatz modularer Automatisierungstechnik mit offenem Systemgedanken. Es bildet die technische Grundlage für den Datendurchgriff von der Feldebene bis in das „Manufacturing Execution System (MES)“ oder in die Cloud. Auf der SPS IPC Drives zeigte Wago, wie mit dem I/O-System 750 alle relevanten Anlagendaten erfasst und übertragen werden können.

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