Intelligente Automatisierung
Mobile Robotik bei Krone: Zwei Konzepte – ein Ziel

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Krone automatisiert mit Kuka sowohl im Brownfield als auch im Greenfield. Im niedersächsischen Werlte optimieren stationäre und autonome mobile Roboter bestehende Prozesse – in Ibbenbüren entstand eine Smart Factory auf der grünen Wiese. Was beide Projekte eint: der Wille, Kundenwünsche zu realisieren, Arbeitsplätze zu sichern und Produktion neu und zukunftssicher zu denken.

Die KMP 1500P wird im Krone-Werk in Werlte eingesetzt, um den Staplerverkehr zu minimieren. (Bild:  Kuka)
Die KMP 1500P wird im Krone-Werk in Werlte eingesetzt, um den Staplerverkehr zu minimieren.
(Bild: Kuka)

Sie macht nicht viel Aufheben um sich. Nahezu geräuschlos bahnt sich die autonom fahrende Plattform ihren Weg durch die Produktionshalle. Zentimetergenau liefert sie einen 100-Liter-Druckluftkessel an einer Schweißstation ab. Dort wartet bereits ein Handling-Roboter von Kuka, der ihn von der Plattform aufnimmt, um ihn dann in der Bearbeitungszelle mit weiteren Bauteilen zu verschweißen.Was beim Zusammenbau von Komponenten für einen Lkw wie Zukunftsmusik klingt, ist bei der Krone Group, einem der größten Hersteller von Landmaschinen und Nutzfahrzeugen, längst gelebter Alltag: In einer Partnerschaft mit Kuka setzt Krone auf intelligente Automatisierung – sowohl in einer bestehenden Fabrik (Brownfield) als auch in einer neuen, smarten Produktionsstätte (Greenfield). Das Ergebnis sind effizientere Abläufe, eine höhere Werteschöpfung, entlastete Mitarbeiter und eine wettbewerbsfähige Produktion „made in Germany“.