Feldbustechnik Modulare Industriekommunikation für leistungsfähige Automatisierungssysteme

Autor / Redakteur: Wolfgang Kink / Alexander Strutzke

Um flexibel und schnell auf veränderte Aufgabenstellungen bei der Projektierung von Maschinen und Anlagen mit einem modernen und leistungsfähigen Automatisierungssystem reagieren zu können, ist die richtige und zukunftssichere Auswahl der verwendeten Kommunikationssysteme von entscheidender Bedeutung.

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Bild 1: Die durchgängigen Automatisierungskonzepte von Panasonic erleichtern die Entwicklungszeit bei Applikationen, zum Beispiel beim Transport von Daten von der Feldebene bis hin zum Scada-System, und reduzieren damit den Engineeringaufwand.
Bild 1: Die durchgängigen Automatisierungskonzepte von Panasonic erleichtern die Entwicklungszeit bei Applikationen, zum Beispiel beim Transport von Daten von der Feldebene bis hin zum Scada-System, und reduzieren damit den Engineeringaufwand.
( Archiv: Vogel Business Media )

Welcher Projektingenieur hat diese Schlagworte für erfolgreiche Lösungen in industriellen Umgebungen noch nicht gehört: Kosten reduzieren, Flexibilität erhöhen, Informationsfluss optimieren? Nach dem Erfolg der Bustechnik im Bereich der diskreten Fertigungsautomation steigt nun der Bedarf in der Prozessindustrie.

Die Anwender erkennen, dass Systeme in Modulbauweise mit Feldbusanschluss die technische Basis einer transparenten Kommunikation bis in die Produktionsleitsysteme sind und damit Kosten sparen und die Qualität erhöhen.

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Das bedeutet für den Hersteller von Maschinen und Anlagen eine einmalige Chance zum Vertrieb seiner Produkte, kann er doch seine Systeme in Modulbauweise an viele gängige Kommunikationssysteme anschließen, ohne die Basis seiner Konzeption ändern zu müssen.

Sehr oft findet man sich allerdings bei der Auswahl neuer Kommunikationskonzepte zur Realisierung einer Applikation zunächst mit fast unlösbaren Aufgaben konfrontiert; sei es Platzmangel im Schaltkasten, der Wunsch des Endkunden nach einer möglichst preiswerten Lösung oder nur das Bestreben nach einer noch höheren Funktionalität und Zukunftsfähigkeit in Bezug auf die Modularität der Anlage wie auch in der Granularität der dezentralen E/A in der Maschinenanwendung.

Optimale Konnektivität der einzelnen Systembestandteile

Unter dem Strich kristallisiert sich meistens eine Lösung heraus, die, aus Einsparungen und Kompromissen entstanden, die Applikationsaufgabe erfüllt, aber dennoch einen bitteren Beigeschmack hinterlässt. Dies muss nicht sein, wie man am Beispiel der jüngsten Entwicklungen aus dem Hause Panasonic feststellen kann.

Um eine optimale Konnektivität der einzelnen Systembestandteile sicherzustellen, hat das Unternehmen im Bereich der Feldbusse für die SPS FP-Sigma und FP2 sowohl Master- als auch Slave-Module nach neuestem technischen Stand entwickelt und diese auf der Messe SPS/IPC/Drives 2007 in Nürnberg erstmals dem Fachpublikum vorgestellt. Besonderes Augenmerk wurde bei der Erstellung des Pflichtenhefts für die entwickelten Produkte beispielsweise auf eine einfache, sichere und dennoch flexibel gehaltene Hardware für die Slave-Module sowie auf anwenderfreundliche Benutzeroberflächen in Bezug auf die Parametrierbarkeit in der Konfiguratorsoftware für die Master-Module gelegt.

Wird der Bereich der Feldbus-Netzwerke in Richtung Prozessleitebene und Scada erweitert, bietet sich der neu entwickelte OPC-Server von Panasonic als verlässlicher Partner bei der Weitergabe der wertvollen Prozessdaten an. Die Herausforderungen der Entwicklungsspezialisten des Unternehmens zielten beim FP-OPC-Server vor allem darauf ab, die Daten für den Endanwender möglichst einfach und effizient der übergeordneten Leitebene zur Verfügung zu stellen.

FNS-Module senken Kosten und erhöhen die Qualität