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Rahmensystem Modulares Rahmengestell ist flexibel, stabil und belastbar

| Redakteur: Ines Stotz

Das modulare Rahmensystem für Maschinengestelle von Häwa hat einen neuen Namen, der die variable Einsatzfähigkeit unterstreichen will: „fleX-frame“.

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(Häwa )

„Der alte Name X-frame spiegelte für uns nicht genug wieder, dass sich die Maschinengestelle ganz individuell an alle Anforderungen von Prozessmaschinen und Roboteranwendungen anpassen lassen“, erläutert Volker Ott, Abteilungsleiter fleX-frame Maschinengestelle bei Häwa.

Das Rahmengestell kombiniert die Flexibilität von Aluminiumprofilen mit der von standardisierten Modulen. Das Besondere dabei ist, dass es sich nicht um eine teure Spezialanfertigung handelt, sondern um ein modulares Rahmengestell, das einem variablen Baukastensystem entstammt. So bleibt der Kunde während des gesamten Entwicklungsprozesses flexibel in der Auslegung seiner Anlage.

Sämtliche Standardteile, die zum Aufbau der Maschinengestelle erforderlich sind, lassen sich auf vielfältige Weise kombinieren. Nachrüstungen und Anpassungen der Steuerungstechnik sind dadurch einfach und schnell durchzuführen. Das Maschinengestell ist somit keine starre Einhausung mehr, sondern ein mit den Anforderungen wachsendes System.

Rahmengestell ist stabil und belastbar

Trotz des einfachen, modularen Aufbaus zeichnet sich das patentierte fleX-frame-System durch hohe Stabilität und Belastbarkeit aus. Die Maschinengestelle werden aus Stahl und Edelstahl gefertigt. Durch große Strebenquerschnitte ergibt sich eine hohe Steifigkeit. Selbst Zellen für eine Belastbarkeit von 5 t stellen kein Problem dar. Durch spezielle „Pro-X“-Streben, gefertigt aus 3mm-Stahlblech, lassen sich diese hohen Anforderungen an die Tragfähigkeit erfüllen.

Für lineare oder rotative Anwendungen

Einsetzbar sind die Rahmensysteme als modulare Einzelzellen sowie für lineare oder rotative Anwendungen in allen Branchen. Die Streben des Maschinengestells erfüllen dabei gleich mehrere Funktionen: Sie sind gleichzeitig ein tragendes Teil, ein Kabelschacht und ein Gehäuse zur Unterbringung von Bauteilen. Durch den freien Zugang zu jeder Strebe, die sich mit einer Klappe nach vorne öffnen lässt, kann man dort Kabel und Bauteile, wie etwa pneumatische oder elektrische Baugruppen, schnell und einfach unterbringen. Dabei sind auch die Komponenten in den Streben gut vor äußeren Einflüssen geschützt.

Der Kunde kann mit fleX-frame eine Plattform-Strategie verfolgen, ähnlich wie sie die Automobilindustrie praktiziert. Insbesondere bei Prozessmaschinen ist es heute durchaus üblich, dass keine Anlage der anderen gleicht. So lässt sich den Anlagen ein einheitliches Design verleihen, und dennoch jede Anlage an ihre speziellen Bedürfnisse anpassen. Der Kunde kann dabei mit dem mechanischen Aufbau schon früh in seiner Designphase beginnen, da Änderungen jederzeit möglich sind.

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