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Robotik

Motoman-Roboter treiben die Produktivität an

| Redakteur: Karin Pfeiffer

Gleich mit zwei Motoman-Robotern erweitert Yaskawa die GP-Serie. Der Hersteller positioniert sie Sechs-Achser als Produktivitätstreiber bei Handlingsaufgaben und will auf der Motek zudem Systemlösungskompetenz zeigen – von der Antriebstechnik über die SPS bis hin zur Visualisierung.

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Ein Highlight will Yaskawa auf der Motek mit dem kollaborierenden Roboter Motoman HC10 setzen. Er wird in einer neuen Showzelle Flaschenöffner montieren und als Give-aways an die Standbesucher verteilen.
Ein Highlight will Yaskawa auf der Motek mit dem kollaborierenden Roboter Motoman HC10 setzen. Er wird in einer neuen Showzelle Flaschenöffner montieren und als Give-aways an die Standbesucher verteilen.
(Bild: Yaskawa)

Ein Highlight verspricht Yaskawa mit seinem kollaborierenden Roboter Motoman HC10 auf der diesjährigen Messe Motek in Stuttgart. Ausgestattet mit einem MRK-Greifer und einem Schraub-Automaten in MRK-Ausführung soll er in einer neuen Showzelle Flaschenöffner montieren. Die Steuerung der Anlage erfolgt über ein Vipa-17“-Touch-Panel von Yaskawa und ist mit speziellen, neuen Sicherheitstrittmatten ausgestattet.

HC steht für Human Collaborative, also Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener gewährleistet der HC10 durch eine 6-fache Kraft- und Momentenüberwachung.

Darüber hinaus stellt Yaskawa zwei neue Motoman-Robotermodelle vor, die die GP-Serie erweitern: den Motoman GP12 mit 12 kg und den Motoman GP25 mit 25 kg Tragkraft. Die kompakten und schnellen Handling-Roboter der GP-Serie sind dem Hersteller zufolge „wahre Produktivitätstreiber“. Sie bieten Traglasten von 7, 8, 12 und 25 kg. Die 6-Achser wurden für besonders schnelle Füge-, Verpackungs- und allgemeine Handhabungsapplikationen entwickelt.

Die Schnellen in ihrer Klasse

Wie die ersten Modelle der GP-Reihe sollen die Neuentwicklungen GP12 und GP25 laut Yaskawa die schnellsten ihrer Klasse sein und sind bei den Handgelenksachsen (R, B, T) in der Schutzklasse IP67 ausgeführt. Sie können damit ohne weitere Modifizierungen auch in raueren Umgebungen für Handling- und andere Automatisierungsaufgaben eingesetzt werden.

Ihr schlankes und kompaktes Design ermöglicht es dem Manipulator, tief in Arbeitsbereiche einzutauchen und die glatten Oberflächen erleichtern die Reinigung der GP-Roboter. Für die Verbindung zwischen Manipulator und Steuerung ist nur noch ein Roboterkabel notwendig. Die Vorteile dieser Lösung liegen in einem geringeren Verschleiß und in einem reduzierten Platzbedarf. Auch werden die Ersatzteilhaltung und der Wartungsaufwand reduziert. Gesteuert werden die Roboter der GP-Serie mit der neuesten Steuerungsgeneration Motoman YRC1000. Die YRC1000 ist eine kompakte, schnelle und flexible Steuerung für Motoman-Roboter: eine Kombination aus einer höchst leistungsfähigen Robotersteuerung mit äußerst kleinem Schrank, einem Volumen von nur 125 l und einem Gewicht von maximal 70 kg.

Ebenso zu sehen am Yaskawa-Messestand: Das aktuelle Yaskawa-Angebot an Antriebs- und Steuerungstechnik sowie an Vipa-Automatisierungslösungen. Diese Angebotsbreite soll technisch einheitliche Gesamtlösungen aus einer Hand ermöglichen – vom Standardgerät bis zum kundenspezifischen, komplexen System. Zum Beispiel bieten die Servoverstärker der Sigma-7-Serie mit EtherCAT- und Profinet-Schnittstelle zahlreiche komfortable Funktionen wie etwa die Vibrationsunterdrückung

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