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Bedienpanels Multitouch-Funktionalität in Hard- und Software vereint

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die ETT-Mulitouch-Bedienpanels von Sigmatek suchen ein herausforderndes Aufgabengebiet in einem modernen Maschinenkonzept. Mit der ETT-Reihe entwirft Sigmatek Bedienpanels, die die Multitouch-Funktionalität in Hard- und Software vereinen sollen.

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(Sigmatek)

Ausgestattet mit einem ARM-basierenden EDGE2-Technology-Dual-Core-Prozessor liefern die ETT-Panels Leistung bei niedrigem Stromverbrauch. Ein 512 MB DDR RAM interner Programm- und Daten-Speicher und 512 MB Speicher für Rezept- und Alarmverwaltung sowie Datenlogging sind ebenso enthalten wie ein 2D- und 3D Grafikbeschleuniger. Damit sollen die ETTs auch bei grafisch komplexen Bedienoberflächen funktionieren.

PCT-Technologie soll Bedienung vereinfachen

Bei den neuen HMIs ist die Projective Capacitive Touch-Technologie (PCT) im Einsatz, bei der die Sensorik geschützt auf der Rückseite der Oberflächenglasfront der Schutzart IP 65 angebracht ist. 10-Finger-Eingaben sowie der Einsatz von Touchstiften und dünnen Handschuhen sollen möglich sein.

Es gibt fünf ETT-Displaygrößen von 8,4 Zoll bis 19 Zoll im klassischen 4:3-Format. Die Panels mit 48 mm Einbautiefe können direkt in die Maschine, das Bedienpult oder im Schaltschrank integriert werden. Die Schnittstellen sind so gewählt, dass die HMIs in jede Maschinen- und Anlagenauslegung passen sollen: 2 x Ethernet, 2 x USB 2.0, 1 x USB OTG (On-the-Go) und 1 x CAN-Bus. Außerdem sind je 8 digitale Ein- und Ausgänge dabei, die für Befehls- und Meldegeräte wie beispielsweise Knebelschalter, Signalsäulen und Betriebsartenschalter genutzt werden können. Die ETTs sollen ohne Lüfter auskommen. Alle Anschlüsse sind nach unten ausgeführt, was für eine einfache Installation und Wartung sorgen soll.

Multitouch-Panels mit Logohinterleuchtung

Die 4-mm-Glasoberfläche soll staubdicht und leicht zu reinigen sein. Bei der Entwicklung wurde darauf geachtet, dass Displays inklusive Sensorik industriegerecht und langlebig sind. Das Design ist schlicht mit rahmenlosem Display und hinterleuchtbarem Logo. Die Logohintergrundbeleuchtung soll über die Applikation in einer beliebigen Farbe angesteuert werden können. So lässt sich das ETT ins Corporate Design der Maschine oder Anlage einbinden. Das Logo leuchtet auch dann, wenn der Touchscreen in den Ruhe-Modus geht. Es wäre somit auch möglich, dass der Anwender softwaremäßig einen Alarm programmiert und das hinterleuchtete Logo im Fehlerfall zu blinken beginnt.

Auch die Software spricht Multitouch

Wenn Hard- und Software zusammenspielen, wird Multitouch zu einem integrierten Bedienkonzept: Das Betriebssystem und die Software müssen Multitouch-Funktionen unterstützen und projektierbar machen. Die Panels werden mit Linux-basierendem Echtzeit-Betriebssystem und der objektorientierten Entwicklungsumgebung Lasal geliefert, die für die Erstellung von intuitiven, 2- bis 10-Finger-Touchapplikationen gerüstet sind.

Software-gestaltete Bedienflächen sollen sich mit den Tools Lasal Class und Screen realisieren lassen. Die HMI-Applikationsstrukturen sind modular aufgebaut und skalierbar, sodass sie für verschiedene Panelgrößen passen und änder- und erweiterbar sind. Unterschiedliche Maschinengrößen bzw.-typen können eine einheitliche Benutzeroberfläche nutzen.

SPS IPC Drives: Halle 7, Stand 270

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