Forschung Wie nachhaltig sind Automatisierungslösungen für die Produktion?

Quelle: Institut für Integrierte Produktion Hannover 1 min Lesedauer

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Welche Automatisierungslösungen sind wirklich nachhaltig – und wie gelingt es, diese einzuführen? Forscher wollen diese Frage klar beantworten.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Produktion nachhaltig automatisieren.(Bild:  Simon Kadula, Unsplash)
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Produktion nachhaltig automatisieren.
(Bild: Simon Kadula, Unsplash)

Wissenschaftler des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) haben mit der Entwicklung einer Methode begonnen, mit der die Nachhaltigkeit von Automatisierungslösungen bewertet werden kann. Laut einer Mitteilung soll auch eine dazugehörige Einführungsstrategie verfasst werden. Produzierende Unternehmen können sich noch an dem Projekt beteiligen.

Mit Nachhaltigkeit sei jedoch nicht nur die Umweltfreundlichkeit gemeint. Laut den Forschern gehe es auch um ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Ökologische Nachhaltigkeit ist der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen, heißt es weiter. Das bedeutet unter anderem, erneuerbare Ressourcen wie etwa Sonnenenergie effizient einzusetzen und den Abbau von nicht erneuerbaren Ressourcen wie Erz oder Erdöl zu reduzieren. Ökonomische Nachhaltigkeit heißt, so zu wirtschaften, dass zukünftige Generationen nicht gefährdet werden – beispielsweise, indem Materialien recycelt und Produkte möglichst langlebig gestaltet werden. Soziale Nachhaltigkeit meint unter anderem das Mitbestimmungsrecht aller Menschen, die Sicherung des sozialen Friedens und die Verteilungsgerechtigkeit zwischen den Generationen, so die Forscher.

Unternehmen können sich beteiligen

„Es gibt bisher keine Methode, die alle drei Aspekte der Nachhaltigkeit bewerten kann“, sagt Anne Rathje, die das Forschungsprojekt „Autosus“ am IPH leitet. Eine solche Bewertungsmethode zu entwickeln, die mit nur wenig ingenieurtechnischen Vorkenntnissen auf unterschiedliche Automatisierungslösungen anwendbar ist, sei die wissenschaftliche Herausforderung des Projekts.

Unternehmen, die Interesse daran haben, ihre Montageprozesse nachhaltig zu automatisieren, können sich unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße an dem Projekt beteiligen. Interessierte können sich noch bis Ende Juni bei Projektleiterin Anne Rathje unter der Telefonnummer (0511) 279 76-228 oder per E-Mail (rathje@iph-hannover.de) melden.

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