Suchen

Formula Student Germany 2015 Nachwuchsingenieure im Geschwindigkeitsrausch

| Redakteur: Sariana Kunze

Sie konstruieren und beschleunigen und das schon seit 10 Jahren. Die teilnehmenden Studententeams des internationalen Konstruktionswettbewerbs Formula Student Germany (FSG) haben vom 28. Juli bis 2. August 2015 ihr Können am Hockenheimring unter Beweis gestellt. Einmal mehr haben es deutsche Teams auf das Siegertreppchen geschafft.

Firmen zum Thema

Bereits seit 10 Jahren kämpfen Studententeams aus aller Welt am Hockenheimring bei Formula Student Germany mit ihren selbstkonstruierten Rennboliden um den Sieg.
Bereits seit 10 Jahren kämpfen Studententeams aus aller Welt am Hockenheimring bei Formula Student Germany mit ihren selbstkonstruierten Rennboliden um den Sieg.
(Formula Student Germany/)

Die Jubiläumsveranstaltung von Formula Student Germany ist erfolgreich zu Ende gegangen. Das deutsch-amerikanische Gemeinschaftsteam „Global Formula Racing“ der DHBW Ravensburg und der Oregon State University (OSU) sowie das Team der niederländischen TU Delft konnten die Juroren von ihren Fähigkeiten in insgesamt 8 statischen und dynamischen Disziplinen überzeugen und sind damit die Sieger der Formula Student Germany 2015. Die Mannschaft „Global Formula Racing“ holte sich in der Formula Student Combustion (FSC), dem traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren, zum dritten Mal in Folge den Gesamtsieg. Das „Rennteam Uni Stuttgart“ der Universität Stuttgart folgt wie schon im vergangenen Jahr auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz sicherte sich Graz UAS mit dem Team „joanneum racing graz“.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 90 Bildern

TU Delft kennt sich mit Elektromotoren aus

In der Klasse der Elektrofahrzeuge, der Formula Student Electric (FSE), siegte mit dem Team der TU Delft einmal mehr der Spitzenreiter der vergangenen Jahre. Auf den zweiten Platz kam das „AMZ Racing Team“ der ETH Zürich, das im vergangenen Jahr noch den Sieg davon getragen hatte. Dritter wurde das „GreenTeam Uni Stuttgart“ der Universität Stuttgart, das im vergangenen Jahr noch den zweiten Platz erreicht hatte.

In diesem Jahr nahmen 110 Teams aus aller Welt am internationalen Konstruktionswettbewerb für Studierende teil. Die Nachwuchsingenieure konstruierten ein Jahr lang einen Rennwagen und stellten während der zehnten FSG ihr Können in Disziplinen wie Beschleunigung, Ausdauer, Treibstoff-/Energieeffizienz, Design und Finanzplanung unter Beweis. Das Gemeinschaftsteam der DHBW Ravensburg und der Oregon State University bot bei der Formula Student Combustion das beste Gesamtpaket. Im finalen 22-Kilometer-Ausdauerrennen (Endurance) hielten sie als eines der Topteams durch und überzeugten zudem mit guten Rundenzeiten. Bei der fünften Formula Student Electric, die von Jahr zu Jahr beliebter wird, gingen 39 Teams an den Start. Sie traten dabei in den gleichen Wettbewerbsdisziplinen wie die Verbrenner an. Das Team der TU Delft, das sich im vergangenen Jahr noch den Schweizer Studierenden der ETH Zürich und der Universität Stuttgart geschlagen geben musste, holte sich den Gesamtsieg 2015 überzeugend zurück.

(ID:43537072)