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Formula Student Germany 2016 Nachwuchsingenieure rasen mit Vollgas zum Siegertreppchen

Redakteur: Sariana Kunze

Auch 2016 haben Nachwuchsingenieure aus aller Welt beim Formula Student Germany (FSG) Konstruktionswettbewerb am Hockenheimring ihr können unter Beweis gestellt. Als Sieger in insgesamt acht statischen und dynamischen Disziplinen gingen „TU Fast München“, das Team der TU München, und „KA RaceIng EAS“ vom Karlsruher Institut für Technologie hervor.

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113 Teams aus mehr als 25 Nationen kämpften vom 8. bis zum 14. August 2016 um den Sieg bei Formula Student Germany 2016 am Hockenheimring.
113 Teams aus mehr als 25 Nationen kämpften vom 8. bis zum 14. August 2016 um den Sieg bei Formula Student Germany 2016 am Hockenheimring.
(Bild: FSG/Bergan)

Die Mannschaft „TU Fast München“ holte sich in der Formula Student Combustion (FSC), dem traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren, den Gesamtsieg. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen wie schon im vergangenen Jahr das „Rennteam Uni Stuttgart“ und das Team „joanneum racing graz“ der Graz UAS.

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In der Klasse der Elektrofahrzeuge, der Formula Student Electric (FSE), siegte „KA RaceIng EAS“ des Karlsruher Institut für Technologie vor dem Vorjahressieger „Formula Student Team Delft“ der TU Delft. Dritter wurde das „GreenTeam Uni Stuttgart“, das im vergangenen Jahr ebenfalls den dritten Platz erreicht hatte.

In diesem Jahr nahmen 113 Teams aus aller Welt am internationalen Konstruktionswettbewerb für Studierende teil. Die Nachwuchsingenieure konstruierten ein Jahr lang einen Rennwagen und stellten während der zehnten FSG ihr Können in Disziplinen wie Beschleunigung, Ausdauer, Treibstoff-/Energieeffizienz, Design und Finanzplanung unter Beweis. „Wir freuen uns riesig, das Rennen auf dem Hockenheimring ist für uns der wichtigste Wettbewerb der Saison!“, sagt Joseph Suppanz, organisatorischer Vorstand des KA-RaceIng-Teams. „Wir fahren schon lange vorne mit – dass es nun mit dem ersten Gesamtsieg beim ‚Heimspiel‘ geklappt hat, ist großartig.“

Bei der Formula Student Germany 2016 traten die Teams in acht Kategorien gegeneinander an. Davon gewann der KIT 16e zwei wichtige Fahrdisziplinen: Beim „AutoX“ führt die Rennstrecke über Geraden, durch Haarnadelkurven, Schikanen und Slalompassagen, beim „SkidPad“, auch „Acht-Fahren“ genannt, geht es um die Querbeschleunigung. Dazu kamen zweite Plätze im Langstreckentest (Endurance) und Energieeffizienz (Efficiency). Ebenso trugen gute Platzierungen in den statischen Disziplinen außerhalb der Rennstrecke, wie die Präsentation des Business Plans und das Design, zum Erfolg bei.

2017 gehen die autonomen Rennboliden an den Start

Eine Premiere feiert im nächsten Jahr die neue fahrerlose Wettbewerbsklasse Formula Student Driverless (FSD). Die teilnehmenden Teams müssen dafür einen Rennboliden entwickeln, der ohne Fahrer im autonomen Modus oder mit Fahrer im manuellen Modus fahren kann.

In diesem Jahr waren die Teams bereits aufgerufen, ihre Konzepte für die FSD vorzustellen. Beim ausgeschriebenen Formula Student Driverless Concept Award wurde das Team UAS Zwickau für ihren Ideen ausgezeichnet, die Teams der Technischen Unis Darmstadt und München belegten mit ihren Konzepten den zweiten und dritten Platz. Einige der studentischen Ideen wurden in das kürzlich veröffentlichte offizielle Reglement aufgenommen, das nun für alle Wettbewerbe weltweit gültig ist.

Ergebnisse von FSG 2016 im Überblick:

Formula Student Germany (Combustion)

  • 1. TU Fast München (TU München)
  • 2. Rennteam (Universität Stuttgart)
  • 3. Joanneum Racing Graz (Graz AUS)

Formula Student Germany (Electric)

  • 1. KA RaceIng EAS Karlsruhe (KIT)
  • 2. Formula Student Team Delft (TU Delft)
  • 3. GreenTeam (Universität Stuttgart)

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