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Konstruktionswettbewerb Nachwuchsingenieure tüfteln an kreativen Lösungen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Studenten des Studiengangs Mechatronik und Mikrosystemtechnik mussten bei dem Konstruktionswettbewerb von Schunk eine Konstruktion entwerfen, die möglichst leicht ist und präzise eine große Distanz überwinden kann. Die Ergebnisse waren kreativ und vielfältig.

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Sieger des Konstruktionswettbewerbs war das Team „Titanic“ mit ihrer Stelzenkonstruktion.
Sieger des Konstruktionswettbewerbs war das Team „Titanic“ mit ihrer Stelzenkonstruktion.
(Bild: Schunk)

Wie lässt sich mit einer möglichst leichten Konstruktion eine möglichst große Distanz präzise überwinden? Vor dieser Aufgabe standen die Erstsemesterstudenten des Studiengangs Mechatronik und Mikrosystemtechnik bei dem Konstruktionswettbewerb des Greiferherstellers Schunk.

Bionischer Grashüpfer vs. Stunt-Car

Maximal 1000 g durften die Konstruktionen ohne Auftriebsmittel wiegen, sie mussten eine Distanz von mindestens 200 mm zurücklegen und exakt auf einer definierten Zielfläche zum Stehen kommen. Je größer die Distanz und je geringer das Gewicht, desto höher die Wertung.

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So offen wie die Aufgabe, so vielfältig waren auch die Konstruktionen der sieben Teams, die beim finalen Wettkampf gegeneinander antraten: Das Spektrum reichte von der Exzenter-Brücke über eine bionische Grashüpfer-Konstruktion bis zum Stunt-Car. Die Jury bewertete das Verhältnis aus Distanz und Gewicht, die Kreativität, der Gesamteindruck und ob die Studenten die Aufgabe in nur zwei Versuchen bewältigten.

„Titanic“ gewinnt Wettbewerb

Die Jury, bestehend aus dem Studiengangleiter für Mechatronik und Mikrosystemtechnik, Professor Peter Ott, dem Lehrbeauftragten für Projektmanagement Herbert Streit, sowie Schunk-Entwicklungsingenieur Michael Franz, war beeindruckt vom kreativen Potenzial, das sich in den Lösungen zeigte. Den ersten Platz erzielte das Team „Titanic“ (Eugen Hartlieb, Ulrich Kern, Kai Schneider und Pascal Zentner, Coach: Pascal Keller) mit einer fahrbaren Plattform auf Stelzen.

Der Sonderpreis für eine besonders herausragende Lösung ging ans Team Captain Hook für eine Konstruktion, die die Zielplattform nach dem Enterhaken-Prinzip ins Visier nahm, um anschließend per Servomotor angetrieben dorthin überzusetzen.

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