Formula Student 2015

Nachwuchstalente beim Boxenstopp

| Redakteur: Sariana Kunze

Die Formula Student-Rennteams von Bosch testen und optimieren ihre selbst entwickelten und konstruierten Fahrzeuge im Bosch-Prüfzentrum in Boxberg unter Rennbedingungen.
Die Formula Student-Rennteams von Bosch testen und optimieren ihre selbst entwickelten und konstruierten Fahrzeuge im Bosch-Prüfzentrum in Boxberg unter Rennbedingungen. (Bosch)

Vom 28. Juli bis zum 2. August startet der internationale Konstruktionswettbewerb Formula Student bereits zum 10. Mal durch. 115 Teams werden am Hockenheimring ihre selbstgebauten Rennwagen mit Verbrennungsmotor oder rein elektrisch angetrieben an den Start bringen. Unterstützt werden die Studenten von Wirtschaftsunternehmen. Eines davon ist Bosch. Das Unternehmen hat jetzt in einem zweitägigen Workshop die Nachwuchstalente auf das große Finale vorbereitet.

Sie kommen aus aller Welt. Sie gehören zu den Nachwuchstalenten am Ingenieurshimmel. Und sie alle haben nur ein Ziel: Bei dem Konstruktionswettbewerb Formula Student den Sieg nach Hause zu fahren. Unterstützt werden die Studenten dabei von zahlreichen Wirtschaftsunternehmen, wie beispielsweise Audi, Autodesk , BASF, BMW Group, Bosch, Brunel, Continental, Daimler, Dekra, Etas, Harting, Henkel, IAV, Mahle, MAN, MathWorks, mtv, Porsche, Schaeffler, SKF sowie VW und ZF. Einer der Sponsoren, Bosch, lud vom 17. bis 18. Juli 2015 250 Teilnehmer mit etwa 25 Rennwagen zum Boxenstopp nach Boxberg, Main-Tauber-Kreis, in sein Prüfzentrum ein. Rund 40 Techniker und Ingenieure von Bosch standen an dem Wochenende den Nachwuchstalenten mit Rat und Tat zur Seite.

Nachwuchsingenieure geben Vollgas – Formula Student Germany 2014

In Deutschland unterstützt die Bosch-Gruppe dieses Jahr vier weitere Studentengruppen, die jeweils als Rennstall antreten. Insgesamt engagiert sich Bosch damit bei 39 Rennteams aus Deutschland, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und der Türkei. „Unser langjähriges Engagement zeigt unsere Begeisterung für den Rennsport und die Mobilität der Zukunft, aber auch unser Bekenntnis zur Förderung des technischen Nachwuchses“, erklärt Vera Winter, Leiterin Personalmarketing Deutschland bei Bosch.

Der jährliche Workshop in Boxberg ist mittlerweile ein fester Termin im Kalender der Teams. Bosch unterstützt sie nicht nur mit Fachleuten, sondern stellt ihnen im Prüfzentrum Boxberg auch die unternehmenseigene Teststrecke zur Verfügung. Auch in den Rennfahrzeugen gewinnt Software zunehmend an Bedeutung. „Vor allem die fortschreitende Vernetzung der Komponenten und Systeme, aber auch die zunehmende Entwicklung neuer Funktionen erfordert immer mehr Erfahrung mit Software und IT“, sagt Simon Mörsdorf im Vorfeld des Workshops. Der 24-jährige Maschinenbaustudent, der seine Master-Arbeit bei Bosch schreibt, war im vergangenen Jahr im Team KA-RaceIng e.V. mit dabei. „Es ist eine große Hilfe, wenn einem vor Ort Fachleute mit ihrem Know-how zur Seite stehen.“

Im Prüfzentrum können die Teams ihre entwickelten und konstruierten Fahrzeuge unter Rennbedingungen erproben. „Dafür durchlaufen die Wagen alle Tests wie beim Rennen am Hockenheimring“, erläutert Mörsdorf. „Dazu gehören auch die technischen Abnahmen und unterschiedliche Beschleunigungs- und Ausdauerparcours.“ Zu der Förderung der jungen Nachwuchstalente gehörpen Aktivitäten wie fachbezogene Vorträge, zum Beispiel zu den Themen Hochvoltsicherheit und Messtechnik, sowie Veranstaltungen zur Fahrzeugerprobung. Zudem werden die Teams mit Motorsport-Komponenten und Software ausgestattet. Eine fachliche Beratung und Hilfestellung von Bosch-Spezialisten aus den Bereichen Fahrzeugentwicklung und Systemauslegung runden die Leistungen ab.

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