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Qualifizierungstest Nahezu unzerstörbare Drucksensoren

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Was aus der Praxis, also aus dem Einsatz in mobilen Arbeitsmaschinen schon lange bekannt ist, hat Sensor-Technik Wiedemann (STW) in weiteren Qualifizierungstests nachgewiesen: Die Drucksensoren der M01-Familie sind praktisch nicht zu zerstören.

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(Bild: Sensor-Technik Wiedemann STW)

Obwohl M01-Sensoren schon in zahlreichen Anwendungen über viele Jahre ihre Robustheit bewiesen haben, ergeben standardisierte Tests zusätzlich noch eine objektive Bestätigung. Daher wurde eine Verifikation nach den Normen ISO 16750-3 und DIN EN 60068-2-80 vorgenommen, die extrem harte Testbedingungen vorschreiben.

Drucksensoren überstanden Qualifizierungstest unbeschädigt

Über insgesamt 282 Stunden, also mehr als 11 Tage, wurden die M01-Drucksensoren Vibrationen mit Frequenzen bis 2000 Hz und Beschleunigungen von 18 g in drei Achsen bei gleichzeitig 70 Temperaturzyklen zwischen -40 °C und 125 °C ausgesetzt. Allein der Testaufbau erforderte einen hohen Entwicklungsaufwand inklusive 3D-Modellierung und FEM-Simulationen. Während die Drucksensoren unbeschädigt aus dem Test hervorgingen, mussten sowohl Prüfstand, als auch Zuleitungen und Stecker mehrmals repariert bzw. erneuert werden.

Variable Drucksensoren und Weiterverarbeitung der Sensordaten

Neben dieser nun auch standardisiert bewiesenen, extremen Robustheit, zeichnen sich die M01-Drucksensoren laut STW noch durch hohe Langzeitstabilität aus. Hinzu kommt die Möglichkeit, sich aus einem Baukasten zu bedienen und Druckbereich, Druckanschluss, elektrisches Signal und elektrischen Anschluss so zu kombinieren, dass praktisch alle Kundenanforderungen erfüllt werden können. Selbst Varianten für die Messung von Wasserstoffdruck stehen zur Verfügung. Zur Weiterverarbeitung der Sensordaten bietet STW über seine Steuerungen und Telemetriemodule den Zugang zur offenen IoT-Plattform machines.cloud an.

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