Stromversorgung

Netzgeräte mit Hiccup: Comeback beim Überlastverhalten

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Gut kombiniert: Der neue Hiccup plus Modus

Im Gegensatz zum klassischen Hiccup Modus ist das neue Hiccup plus Verhalten der Puls Netzgeräte eine Kombination aus „ausgezogener Kennlinie“ und einem Hiccup Verhalten.

Nach einer Überlastung oder einem Kurzschluss liefert das Netzgerät zwei Sekunden lang Dauerstrom, danach schaltet es automatisch auf den sicheren Hiccup plus Modus um. Während dieser 2 s liefert das Gerät sogar den 2-fachen Nennstrom. Damit können auch schwierige Verbraucher problemlos starten, und es steht genügend Strom zum Auslösen von Sicherungen zur Verfügung, um fehlerhafte Stromkreise abtrennen zu können. Dank der langen Aus-Zeit von 18 s ist auch im Kurzschluss der Effektivstrom deutlich unterhalb des Nennstroms.

Leitungen, Schaltkontakte und Verbindungsstellen werden nicht überbeansprucht. Das Hiccup plus Verhalten setzt auch erst bei einem Einbruch der Ausgangsspannung um mehr als 40 Prozent ein. Dies vermeidet ein ungewolltes Abschalten beim Laden von Batterien oder bei Netzgeräten, die zur Leistungserhöhung parallel geschaltet werden - sofern keine Maßnahmen zur symmetrischen Stromaufteilung vorhanden sind.

Verschiedene Puls-Netzgeräte mit neuem Modus

Das Hiccup plus Verhalten ist mittlerweile ein Standard in allen aktuellen 480 W und 960 W 1-Phasen Netzgeräten des Münchner Stromversorgungsspezialisten Puls.

Die letzte Ergänzung dieser Linie stellen die ultrakompakten CPS20-Netzgeräte dar. Bei einer Gerätebreite von nur 65 mm liefern sie sichere 24 V, 20 A oder 48 V, 10 A und sind mit dem Hiccup plus Überlastverhalten ausgestattet. Die volle Leistung steht in einem weiten Temperaturbereich von -25 bis 60°C zur Verfügung. Bis 45°C sind sogar permanent 20 Prozent mehr Leistung erlaubt. Zum sicheren Auslösen von sekundärseitigen Sicherungen liefern die Geräte für 15 ms den 4-fachen Ausgangsstrom bei nahezu voller Ausgangsspannung.

Weitere Features dieser Geräte sind: 94 Prozent Volllast-Wirkungsgrad und exzellente Teillast-Wirkungsgrade, aktive PFC, elektronische Einschaltstrombegrenzung, DC-OK Signal zur Fernüberwachung sowie eine Vorkehrung zur symmetrischen Stromaufteilung bei einem Parallelbetrieb.

Die Geräte sind mit einem Weitbereichseingang ausgestattet und können an allen weltweiten 1-Phasen Netzen zwischen AC 100 V und AC 240 V verwendet werden. Varianten mit ATEX-Zulassung und Varianten, die für DC-Eingangsspannungen zwischen 88 und 375 V DC optimiert sind, runden die CPS20-Familie ab.

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