Messtechnik Induktive Sensoren mit IO-Link für Hochtemperaturanwendungen
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Starke Hitze ist eine besondere Herausforderung für automatisierungstechnische Komponenten. Speziell für Hochtemperaturanwendungen wie zum Beispiel Trockenöfen hat Pepperl+Fuchs eine neue Serie induktiver Sensoren entwickelt. Die Geräte verfügen über einen verlässlichen Schaltabstand von bis zu 50 mm. Dank der IO-Link-Schnittstelle des Verstärkers lassen sich die Geräte in jegliche IIoT-Umgebung einbinden.
Konventionelle induktive Sensoren reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen: Je heißer es wird, desto stärker kann ihr Schaltabstand schwanken; große Hitze kann sogar den Ausfall des Schalters verursachen. Um diese negative Temperaturwirkung zu kompensieren, wird üblicherweise die Schaltschwelle der Auswerteelektronik reduziert, was aber zur Verkleinerung des Schaltabstands führt. Unabhängig von diesem temperaturbedingten Effekt benötigen induktive Sensoren in Hochtemperaturanwendungen elektronische Bauteile und mechanische Komponenten, die für den gewünschten Temperaturbereich ausgelegt sind und eine möglichst geringe Temperaturdrift aufweisen. Auch die elektronische Schaltung selbst – der sogenannte Oszillator – sollte eine möglichst große Toleranz gegen Temperaturschwankungen aufweisen.
Unüberwindbare physikalisch-technische Grenzen
Allerdings stößt man hier an physikalisch-technische Grenzen, die sich nicht überwinden lassen. Für Temperaturen über 200 °C gibt es zum Beispiel kaum noch zertifizierte elektronische Bauteile. Um dennoch eine Verarbeitung und Weitergabe von Messwerten zu ermöglichen, wird bei Hochtemperatursensoren die Elektronik daher üblicherweise vom eigentlichen Sensor getrennt und in kühlerer Umgebung montiert, mit oft beträchtlichem Abstand. So wird nur der weniger empfindliche Sensorkopf mit seiner Spule den hohen Temperaturen ausgesetzt. Um eine valide Detektion sicherzustellen, muss bei herkömmlichen Geräten dennoch die Schaltschwelle der Auswerteelektronik und damit der Schaltabstand reduziert werden.
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