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Industriekameras

Neue Produktfamilie NXT und Ensenso 3D-Kameras

| Redakteur: Gudrun Zehrer

Auf der Automatica zeigt IDS in Live-Demos, welches Potenzial in den Vision-App-basierten Industriekameras der IDS NXT-Produktfamilie steckt und präsentiert erstmals ihr jüngstes Mitglied, NXT vegas mit 1,3 MP CMOS Farbsensor. Außerdem rückt das Unternehmen das 3D-Kamerasystem Ensenso in den Fokus, das vor kurzem um eine X 5 MP-Variante mit IMX264 Sony-Sensoren erweitert wurde.

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NXT vegas: 1,3 MP Farbsensor-Variante ergänzt Produktpalette.
NXT vegas: 1,3 MP Farbsensor-Variante ergänzt Produktpalette.
(Bild: IDS Imaging)

Der Funktionsumfang klassischer Industriekameras ist in der Regel vom Hersteller vorgegeben und kaum erweiterbar. Die Produktfamilie NXT bricht mit diesem Prinzip und vereint stattdessen die Vorteile App-basierter Geräte als multifunktionale Helfer, wie sie z.B. aus dem Alltag von Smartphones bekannt sind, mit den Anforderungen an moderne Industriekameras.

Mit App Development Kit eigene Vision-Apps entwickeln

Das Ergebnis ist eine neue Gerätegeneration, die flexibel konfigurier- und einsetzbar ist. Durch ihre offene Architektur können Anwender mittels App Development Kit auch eigene Vision-Apps entwickeln und installieren, wodurch die Geräte für die unterschiedlichsten Aufgaben nutzbar sind. Sie verfügen über eine integrierte CPU, was sowohl vorverarbeitete Daten als auch fertige Ergebnisse und direkte Prozessentscheidungen ermöglicht. Auf der Automatica stellt IDS das Modell NXT vegas erstmals mit Farbsensor, stärkeren LEDs und integriertem „High-Power-Modus“ vor.

3D-Kamerasystems auch als 5 MP-Variante

Auf der Messe präsentiert wird außerdem das 3D-Kamerasystems Ensenso. Seit kurzem ist die X-Serie nicht nur mit 1,3 MP-Sensoren erhältlich, sondern auch als 5 MP-Variante. Das bedeutet sowohl ein größeres Sichtfeld als auch mehr Bilddetails und ein reduziertes Bildrauschen. Um eine bepackte Euro-Palette mit einem Volumen von 120 x 80 x 100 cm komplett zu erfassen, kann der Abstand zwischen Kamera und Prüfobjekt von 1,5 m auf 1,25 m verringert werden. Ein Vorteil, wodurch die native Sensorauflösung effektiv ausgenutzt wird. In Verbindung mit dem geringeren Pixelrauschen der IMX264 Sony-Sensoren soll sich eine Verbesserung der errechneten Tiefeninformation (Z-Genauigkeit) von vorher 0,43 mm auf nur noch 0,2 mm ergeben.

Automatica: Halle B5, Stand 203

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