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ABB-Antriebe Neue Smartphone-Apps erleichtern Einstellung und Wartung

Redakteur: Florian Stocker

ABB hat zwei Smartphone-Apps entwickelt, die die Optimierung und Wartung von Frequenzumrichtern erleichtern sollen. Damit sollen Nutzer eine bessere Kontrolle über die Geräte haben und mehr Energie einsparen.

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ABB-Frequenzumrichter erzeugen ein dynamisches QR-Tag, das mit der Smartphone-App Drivebase gelesen werden kann.
ABB-Frequenzumrichter erzeugen ein dynamisches QR-Tag, das mit der Smartphone-App Drivebase gelesen werden kann.
(Bild: ABB)

ABB vor kurzem die neuen Smartphone-Applikationen Drivetune und Drivebase für ihre Frequenzumrichter vor, mit denen Zeit gespart, die Störungssuche erleichtert und die Antriebsleistung gesteigert werden.

Für Hersteller, die sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, werden die Inbetriebnahmekosten und die Wartung der Antriebe zunehmend wichtiger. Durch Nutzung fortschrittlicher Kommunikationstechnologie erlauben diese Apps den einfachen Zugriff auf umfangreiche neue Antriebsdaten, mit denen der Betrieb verbessert und gezielt Entscheidungen ohne großen Aufwand getroffen werden können.

„Mit diesen Apps können Nutzer einen Antrieb in einem Werk lokalisieren und seinen Zustand und seine Leistung prüfen. Genau so einfach, wie ein QR-Code mit dem Smartphone gescannt oder ein Gerät über Bluetooth angeschlossen werden kann“, sagt Barbara Frei, Leiterin Business Unit Drives and Controls bei ABB. „Diese Technologie ist in der Industrie- und Prozessautomation ein neuer Weg, das im `Internet of Things, Services and People` liegende Potenzial zu erschließen, um die Gesamtbetriebskosten zu senken.“ Mit der Drivetune-App können Wartungsingenieure und Montageunternehmen über eine drahtlose Bluetooth-Verbindung auf den Frequenzumrichter zugreifen. Die benutzerfreundliche Smartphone-Schnittstelle erlaubt dem Techniker, die Inbetriebnahme und Einstellung schneller und effizienter durchzuführen und auftretende Probleme lösen zu können, ohne den Antrieb vom Netz zu nehmen.

Mehr Sicherheit für Ingenieure

Drivetune wird die Arbeit der Ingenieure, Montageunternehmen und Systemintegratoren bei der Inbetriebnahme der Antriebe auf der Anlage beschleunigen und erleichtern. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Drahtlosverbindung mit ABB-Frequenzumrichtern. Ingenieure müssen dadurch nicht mehr selbst in gefährliche oder schwer zugängliche Bereiche gehen, um sich die zur Inbetriebnahme oder Einstellung eines Frequenzumrichters notwendigen Informationen zu beschaffen.

Die App "Drivebase" wurde seit seit ihrer Einführung ständig verbessert. Sie ermöglicht dem Anlagenpersonal, einen dynamischen QR-Code zu scannen, der durch den Frequenzumrichter erzeugt und auf seinem Bedienpanel angezeigt wird. Der Code liefert die zur Registrierung des Antriebs benötigten Informationen und bietet Hilfestellung bei der Lösung von Problemen, ohne in Wartungshandbüchern nachschlagen zu müssen. Über die Cloud kann außerdem auf eine umfangreiche Wissensdatenbank zugegriffen werden, falls weitere Hilfe benötigt wird.

Die App hilft Anlagenbetreibern bei der Überwachung und Wartung ihrer Antriebe über die gesamte Nutzungsdauer und eröffnet neue Möglichkeiten, die Erfahrung von ABB zu nutzen. Von der Installation des Antriebs bis zum Ende der Nutzung kann Drivebase Aufzeichnungen speichern, die das ABB-Serviceteam dabei unterstützen, Empfehlungen zur Sicherstellung des zuverlässigen Betriebs und zur Reduzierung von Stillstandszeiten zu geben.

„In der Vergangenheit bedeutete der Zugriff auf diese umfangreichen Daten einen großen Engineering-Aufwand mit erheblicher Komplexität“, sagt Adrian Guggisberg, Leiter Product Portfolio Management für das Drives and Controls-Geschäft bei ABB. „Heutige Cloud-basierte Apps wie Drivebase und Drivetune eröffnen hier aufregende neue Möglichkeiten. Und das ist erst der Anfang.“

Drivebase ist auf den Smartphone-Plattformen Google-Play, dem Apple-Store und im Windows-Store verfügbar. Die neue Drivetune-App wird im Laufe des Jahres 2015 verfügbar sein.

Internet of Things, Services and People

Für mehr als zehn Jahre hat ABB Technologien für das „Internet of Things, Services and People“ mit seinen Kontrollsystemen, Kommunikationslösungen, Sensoren und Software weiterentwickelt. Diese Technologien erlauben Kunden aus Industrie, Energieversorgung und Infrastruktur Daten intelligenter auszuwerten und so ihre Betriebsführung zu optimieren, die Produktivität und Flexibilität zu erhöhen. Das in dieser Pressemitteilung vorgestellte Produkt erweitert das Angebot von ABB in diesem Gebiet.

ABB in Deutschland erzielte im Jahr 2014 einen Umsatz von 3,22 Milliarden Euro und beschäftigt etwa 10.900 Mitarbeiter. ABB ist führend in der Energie- und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden in den Bereichen Energieversorgung, Industrie, Transport und Infrastruktur ihre Leistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung zu reduzieren. Die Unternehmen der ABB-Gruppe sind in rund 100 Ländern tätig und beschäftigen weltweit etwa 140.000 Mitarbeiter.

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