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Förderung Neue Zuschüsse für effiziente Wärmepumpen

| Redakteur: Carina Schipper

Die Bundesregierung will die Zahl effizienter Wärmepumpen in Deutschland erhöhen. Dafür hat der Bund das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) überarbeitet – seit 1. April gelten die neuen Bedingungen. Die Fördergelder stehen für Sanierungen und Neubauten zur Verfügung.

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Seit 1. April 2015 gelten die neuen Förderungen in Sachen Wärmepumpe aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) der Bundesregierung.
Seit 1. April 2015 gelten die neuen Förderungen in Sachen Wärmepumpe aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) der Bundesregierung.
(Bild: Stiebel Eltron)

„Endlich sind auch im Neubau wieder Fördergelder möglich, wenn man sich für eine gute Wärmepumpe entscheidet“, freut sich Karlheinz Reitze, Geschäftsführer von Stiebel Eltron. „Ein zweiter Pluspunkt ist, dass es für effizientere Produkte auch mehr Geld gibt.“ Damit gibt die Politik einen Impuls in die richtige Richtung. Im Neubau müssen Wärmepumpen eine errechnete Jahresarbeitszahl von 4,5 leisten, um für die finanziellen Hilfen in Frage zu kommen. „Das ist mit qualitativ hochwertigen Produkten, wie wir sie anbieten, und entsprechenden Baustandards durchaus zu erreichen“, verspricht Reitze. Für Erdreich-Wärmpumpen, bei denen gebohrt wird, seien mindestens 4.500 Euro Zuschuss möglich, so das Unternehmen. „Rechnerisch wird damit ein großer Teil der Kosten für die Bohrung von dem Zuschuss gedeckt. Das macht die Erdreich-Wärmepumpe im Neubau richtig attraktiv, denn das Gerät selbst ist ja günstiger als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit vergleichbarer Leistung“, stellt der Geschäftsführer in Aussicht.

Die Fördergelder für Wärmepumpen sind von mehreren Faktoren abhängig.
Die Fördergelder für Wärmepumpen sind von mehreren Faktoren abhängig.
(Bild: Bundesverband Wärmepumpe)

Auch eine Sanierung älterer Anlagen lohnt sich

Die gleichen Zuschüsse stehen auch im Fall einer Sanierung zur Verfügung. Hier ändern sich allerdings die Jahresarbeitszahlen: Eine 3,8 entschiedet als Mindestanforderung für Erdreich- und Grundwasser-Wärmepumpen. Luft-Wärmepumpen müssen eine 3,5 vorweisen. Die Förderung für diese Geräte setzt war niedriger an, aber rentiert sich trotzdem, weiß Stiebel Eltron. Leistungsgeregelte oder monovalent arbeitende Geräte bekommen mindestens 1.500 Euro, andere 1.300 Euro. Erreicht die Wärmepumpe im Bestand eine Jahresarbeitszahl von 4,5, steigt der Zuschuss unter bestimmten Bedingungen noch einmal um 50 %. „Auch das ist eine gute Nachricht“, versichert Reitze, „denn damit werden besonders effiziente Produkte mehr gefördert – das kommt uns als Qualitäts- und Technologieführer natürlich sehr entgegen.“ Schließlich lassen sich verschiedene zusätzliche Bonusförderungen erwirken, etwa 500 Euro für einen entsprechenden Pufferspeicher, wenn die Wärmepumpe eine SG-Ready-Schnittstelle aufweist. So sei bei der Nutzung einer Erdreich-Wärmepumpe im Bestand ein Zuschuss von 7.250 Euro durchaus realistisch, heißt es in einer Pressemitteilung von Stiebel Eltron. Wie hoch die Förderung im Einzelfall tatsächlich ausfällt, lässt sich mit dem Stiebel-Eltron-MAP-Rechner-Tool ermitteln. Mehr Infos dazu und zu den neuen Förderbedingungen finden Sie hier.

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