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Anschluss an PoE+
Molex bietet bereits seit 2003 PoE PSE-ICMs für hochvolumige Anwendungen auf dem Markt an und stellt damit Entwicklern eine einfache Drop-in-Lösung für Ethernet-Switches zur Verfügung. Mit seinem HyperJack PoE+ PSE-ICM bietet Molex die gleiche Leistungsfähigkeit im Gigabit-Bereich wie bei seinem Vorgängermodell, kann aber statt 15 W pro Port eine Leistung von 30 W bereitstellen.
Während des gesamten Prozesses der Entwicklung und Qualifizierung des Produkts haben die Entwicklungsingenieure bei Molex deutlich darauf hingewiesen, dass Referenzdesigns für PoE+-Controller allein für ein reales PoE+-System nicht ausreichen. Nur die strenge Einhaltung von Standards wie der Spezifikation IEEE802.3at oder dem Entwurf PoETec V2.0 (des mit der Standardisierung der Kommunikation über PoE ICM und des Flächenbedarfs befassten Konsortiums) gewährleistet eine echte Plug & Play-Lösung.
Das HyperJack PoE+ PSE-ICM steht in Konfigurationen von 2x4 und 2x6 zur Verfügung und umfasst einen PoE+-Controllerchip zur Regelung und Versorgung mit einer 30W-Power-over Ethernet-Energieversorgung. Hinzu kommen Gigabit PoE+ Magnetics für Ethernet 10/100/1000, Wärmemanagement und ein hoher Schutz vor elektrostatischen Entladungen (ESD), transienten elektrischen Störgrößen (EFT) und elektromagnetischen Störungen (EMI). Das HyperJack ICM steht außerdem mit zwei zweifarbigen Leuchtdioden (LEDs) pro Port zur Verfügung, die bis zu acht Betriebszustände anzeigen können.
PoE+ eröffnet neue Möglichkeiten
Durch die robuste Konzeption des PSE-ICM in Verbindung mit der Möglichkeit der Übertragung höherer Leistungen, den hervorragenden thermischen Eigenschaften und der hohen Zuverlässigkeit dieses Moduls eröffnen sich völlig neue und spannende Möglichkeiten im häuslichen und industriellen Umfeld.
Ein Bereich, der sich über die typischen Anwendungen in der VoIP-Telefonie und bei WLAN-Zugangspunkten hinaus abzeichnet, ist der Einsatz von PoE+ in der Automatisierungstechnik – sowohl in Privathaushalten als auch in der Industrie. Über PoE+ versorgte Bildverarbeitungssysteme und Benutzerschnittstellen halten z.B. bereits heute Einzug in die Fabrikhallen. Auch der Markt für Touch-Screen-Displays zur Integration in Gebäude wächst ständig – die Zentralisierung von Gebäudesteuerungen geht Hand in Hand mit der Notwendigkeit, Daten und Leistung an lokale Steuerungseinheiten zu verteilen. Touch-Screens sind für diese Anwendungen eine optimale Benutzerschnittstelle mit niedrigem Energieverbrauch. Ein weiterer Vorteil von PoE+ besteht darin, dass dieses System ohne große Probleme zur Erweiterung einer vorhandenen Ethernet-Infrastruktur verwendet werden kann – PoE+ bietet eine einfache Möglichkeit für die Vernetzung und Energieversorgung von Geräten in entfernten Bereichen eines Gebäudes, da ja nur ein einziges Kabel benötigt wird.
Das intelligente Haus von morgen ist ohne PoE undenkbar. Man stelle sich die ungeahnten Möglichkeiten vor: Vernetzte Heizungs- und Klimatisierungssysteme, Sicherheits- und Überwachungskameras und vernetzte Alarmanlagen mit über PoE+ gesteuerten Schlössern und Sensoren. PoE könnte so nicht nur zu einer Verbesserung des Komforts in unseren Häusern beitragen, sondern bietet darüber hinaus interessante Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz – und dies passt hervorragend zum fortdauernden Engagement von Molex für ein hohes Maß an Nachhaltigkeit.
Robuste Technik
Die bereits entwickelte und in PoE-Geräten eingesetzte Technik ist extrem robust und lässt sich problemlos an neue Schnittstellen und Verkabelungsanforderungen anpassen. Die M12-Ultra-Lock-IP67–Steckverbinder von Molex z.B. bieten eine zuverlässige und sichere Verbindung zwischen Ethernet-Geräten in rauen Umgebungen und kommen bereits jetzt bei PoE-Anwendungen zum Einsatz. Die Verwendung unterschiedlicher Kabel zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und der Beständigkeit gegen raue Umgebungsbedingungen wird ebenfalls geprüft.
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