Messgerät

Neues Konzept: Inline-Messgerät für Durchflussmessung

| Redakteur: Philipp Weinecke

(Bild: Bürkert)

Bisher wurde die Surface Acoustic Wave-Technologie nicht zur Inline-Messung des Durchflusses in Rohrleitungen angewendet. Bürkert stellt mit FloWave ein rundum neu konzipiertes Gerät auf Saw-Basis vor, das viele Probleme der am Markt etablierten Messverfahren löst.

FloWave ist ein Kompaktgerät zur Durchflussmessung in flüssigen Medien und besteht in einer ersten Ausführung aus einem Transmitter mit oder ohne Display und einem Sensor mit Clamp-Prozessanschlüssen. Die zugrunde liegende Surface Acoustic Wave-Technologie nutzt für die Messung eine Wellenausbreitung, wie bei seismischen Aktivitäten.

Messrohr ohne Toträume

Ein großer Pluspunkt der patentierten Technik ist, dass es keinerlei Einbauten oder Verengungen und damit auch keine Toträume im Messrohr gibt. Die Messung findet so ohne jeden Kontakt von Sensorelementen zum Medium statt. Die Rohrinnenseite kann mit der gleichen Oberflächengüte hergestellt werden wie der Rest der Rohrleitung und unterscheidet sich hinsichtlich Hygiene, Reinigung und Strömungsverhältnissen nicht von jedem anderen geraden Rohrstück. Es gibt keinen Druckabfall, es entstehen weder Fluideinwirkungen auf Sensorelemente noch sind Beeinträchtigungen durch diese auf das Medium möglich. Die Auswahl des passenden Sensors ist einfach, da sich die Sensorvarianten hauptsächlich auf Nennweite und Prozessanschluss begrenzen. Wartungsarbeiten sind nicht nötig.

Hoher hygienischer Standard

Sowohl Transmitter als auch der komplette Sensor, inklusive Messrohr, erfüllen hohe hygienische Ansprüche, weshalb FloWave insbesondere für die Pharma- und Kosmetikbranche geeignet ist. Kompakte Größe und geringes Gewicht erlauben den Aufbau von kompakten Anlagen, einfachsten Transport und unkomplizierte Installation. Auch den wachsenden Anforderungen nach geringstem Energieverbrauch wird FloWave gerecht. Neben der Messung von Durchfluss und Temperatur wird FloWave im nächsten Schritt um weitere Messwerte, wie Dichte und Massendurchfluss, erweitert und zählt dann zu den wenigen Geräten, die dieses breite Funktionalitätsspektrum überhaupt abdecken.

Einschränkungen und Störfaktoren minimiert

Das Messgerät kann ohne Einschränkungen in horizontaler und vertikaler Einbaulage betrieben werden und arbeitet auch bei stehenden Flüssigkeiten, sodass selbst bei kleinstem Durchfluss Messergebnisse vorliegen. Störungen durch Anlagenvibrationen sind ausgeschlossen. Auch magnetische und elektrische Effekte beeinflussen die Messung nicht. Die Unabhängigkeit von der Leitfähigkeit der Flüssigkeit erweitert den Einsatzbereich erheblich.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44557411 / Sensorik)