Ladegeräte Neues Lapp-System lädt E-Mobile an der Haushaltssteckdose

Quelle: Pressemitteilung

Ab April wird der Ladevorgang für Elektroautos einfacher. Denn Lapp bringt ein Ladegerät auf den Markt, das mit jedem Typ-2-Ladekabel (Betriebsart Mode 3) kombiniert werden kann.

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Das ist der Mobility Dock von Lapp. Mit ihm können ab April alle den europäischen Standards entsprechenden Elektro- und Hybridfahrzeuge gefahrlos und einfach an der Haushaltssteckdose geladen werden. Wie und warum das geht, verrät dieser Beitrag.
Das ist der Mobility Dock von Lapp. Mit ihm können ab April alle den europäischen Standards entsprechenden Elektro- und Hybridfahrzeuge gefahrlos und einfach an der Haushaltssteckdose geladen werden. Wie und warum das geht, verrät dieser Beitrag.
(Bild: Lapp)

Das neue System, das ab April erhältlich sein wird, heißt Mobility Dock. Laut Hersteller handelt es sich um ist ein recht kompaktes Ladegerät, das in Kombination mit jedem Typ 2-Ladekabel (auch Mode-3-Ladekabel genannt) in der oben genannten Ladebetriebsart Elektroautos an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose wieder mit Energie versorgt. So können sich die E-Mobil-Piloten andere Ladekabeltypen sparen, was im Kofferraum für Freiraum und Erleichterung sorgt.

Die Kommunikation zwischen Mobility Dock und Fahrzeug erfolgt über eine im Ladegerät integrierte Kontrolleinrichtung, die den Ladestrom bis maximal 10 Ampere einstellt. Zusätzlich wird dabei der Ladevorgang überwacht. Somit wird eine Ladeleistung bis maximal 2,3 Kilowatt erreicht, wobei die Einstellung automatisch geschieht, wie Lapp erklärt.

Aufladen von Elektroautos wird zum Kinderspiel

Um den Ladevorgang zu starten, wird das Ladekabel in die Typ-2-Steckdose des Mobility Dock gesteckt. Danach wird das Gerät mit dem Ladekabel in die Haushaltssteckdose gesteckt – das sei alles. Eine LED zeigt den Gerätestatus an. Dabei seien alle Komponenten absolut stabil und fest verankert. So ist eine Stütze an der Geräteseite integriert, die mit der Betätigung eines Druckknopfs entriegelt wird, um das System gegen die Hauswand zu stabilisieren, sagt Lapp. Die Feinjustierung der Stütze erfolge an der Gebäudewand. Das eingesteckte Typ-2-Ladekabel wird per Mechanik am Gehäuse verriegelt. Es kann danach über den auf der Rückseite befindlichen Hebel entriegelt werden. So ließe sich das Ladekabel ohne Anstrengung wieder aus dem Ladegerät ziehen.

Power für alle Elektro- und Hybridfahrzeuge in Europa

Durch die im Gehäuse integrierte Typ-2-Steckdose ist der Mobility Dock auch mit dem europäischen Ladekabelstandard nutzbar und kann deshalb allen Elektro- und Hybridfahrzeugen in Europa neue Power verleihen. Das Gehäuse des Ladesystems ist vor Spritzwasser geschützt (IP44). Es hält Stürze aus jeder Lage aus einer Höhe bis 1 Meter aus. Mit einem Gewicht von etwa 750 Gramm und den Maßen 255 × 135 ×105 Millimetern ist das System nicht nur bauraum- sonder auch gewichtsoptimiert, merkt Lapp an. Das Gerät kann folglich leicht im Kofferraum, im Ladeboden oder in den Seitentaschen des Fahrzeuges verstaut werden. Eine Abdeckkappe für die Steckdose schützt das Ladegerät vor Verschmutzung.

Die mobile Lapp-Ladestation passt auch noch auf

Das Gerät überwacht die Gerätetemperatur sowie die Temperatur an der Steckdose. Steigt die Temperatur, reguliert das Ladegerät die Ladeleistung von selber nach unten, um Überhitzung zu vermeiden. Als weitere Schutzfunktion für den Anwender ist eine Erdleiterüberwachung vorhanden, sowie eine Funktion, die Gleichstrom- und Wechselstromfehler im Ladegerät integriert. Die hier gemeinten Gleichstrom- und Wechselstromfehler werden bis 6 Milliampere Gleichstrom (DC) respektive 30 Milliampere Wechselstrom (AC) erkannt und abgesichert, heißt es weiter. Der Mobility Dock ist CE-konform und unter Berücksichtigung der Gerätenorm nach IEC62752 entwickelt und getestet worden.

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