Autonomes Fahren Waymo stellt günstigere Robotaxi-Generation vor

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Mit einem neuen Robotaxi-Modell führt Waymo auch neue Technik ein. Das System zum autonomen Fahren kommt nun mit deutlich weniger Sensoren aus, was den Preis nach unten drückt.

Waymo hat ein neues Robotaxi mit der sechsten Generation seiner Technik zum autonomen Fahren vorgestellt.(Bild:  Zeekr)
Waymo hat ein neues Robotaxi mit der sechsten Generation seiner Technik zum autonomen Fahren vorgestellt.
(Bild: Zeekr)

Waymo hat die sechste Generation seines Systems zum autonomen Fahren vorgestellt. Die neuen Fahrzeuge der Robotaxi-Firma sollen mit weniger Kameras und Lidar-Sensoren auskommen. Man habe damit die Kosten des Systems gegenüber der aktuell eingesetzten fünften Generation gesenkt, schreibt Satish Jeyachandran, Vice President of Engineering, im Waymo-Blog.

Konkret besteht das neue Sensorset aus 13 statt zuvor 29 Kameras und sechs Radargeräten. Die Zahl der Lidasensoren sinkt von fünf auf vier. Zusätzlich gibt es eine Reihe von externen Audioempfängern. Das System soll damit sich überlappende Sichtfelder rund um das Fahrzeug, in bis zu 500 Metern Entfernung, haben.

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Die nächste Entwicklungsstufe des Waymo-Systems soll in Elektroautos der Marke Zeekr des chinesischen Konzerns Geely integriert werden. Aktuell ist Waymo mit umgebauten Fahrzeugen des ebenfalls batteriebetriebenen Jaguar-Modells iPace unterwegs.

Winterwetter berücksichtigt

Das neue Fahrzeug von Zeekr wird derzeit mit Sicherheitsfahrern am Steuer getestet. Waymo macht bisher keine Angaben dazu, wann es in die kommerzielle Flotte integriert werden soll. Er gehe davon aus, dass die beiden neuesten Generationen des Systems nebeneinander auf der Straße sein werden, sagte Waymo-Manager Satish Jeyachandran dem US-Sender CNBC. Die Firma hat mehrere hundert Jaguar-Fahrzeuge in Betrieb.

Außerdem habe man sich auf Fahrten in kälteren Regionen vorbereitet. Für das neue System habe man die Auswirkungen des Winterwetters auf die Technik und die Betriebsabläufe berücksichtigt, heißt es im Blog weiter. Für jeden Sensor seien Präventivmaßnahmen implementiert, um eine klare Sicht auf die Umgebung zu erhalten. Momentan befördert Waymo Passagiere mit fahrerlosen Robotaxis in San Francisco, Los Angeles und Phoenix (alle USA). Aktuell macht die Firma mehr als 50.000 bezahlte Fahrten pro Woche.

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