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Netmodule Neugründung der Netmodule Asia als Tor zu China

| Redakteur: Ines Stotz

Netmodule, der schweizerische M2M-Kommunikationsspezialist, hat seine Geschäfte um ein Standbein in Hongkong ausgebaut. Dahinter steht eine Mehrheitsbeteiligung seiner Mutter Netholding an Bluebit, einem in Hongkong ansässigen fabless Anbieter von Multimediachips, der zukünftig eng mit der Netmodule Niederlassung in Frankfurt kooperiert.

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Jürgen Kern, Geschäftsführer der Netmodule AG und Mitglied des Verwaltungsrates der Netholding AG, fungiert ab sofort auch als Chairman bei Bluebit in Hongkong
Jürgen Kern, Geschäftsführer der Netmodule AG und Mitglied des Verwaltungsrates der Netholding AG, fungiert ab sofort auch als Chairman bei Bluebit in Hongkong
( Archiv: Vogel Business Media )

Gemeinsam arbeiten die Partner an neuen Produktideen — dabei bietet BlueBit die Expertise bei Funktion seiner Chips, entsprechende Ressourcen und technisches Know-how, während Netmodule das Embedded-Fachwissen für Produktentwicklung und seine Anwendungserfahrung beisteuert. Netmodule vertreibt die Multimedia-Chips von Bluebit ausschliesslich in Form gemeinsam entwickelter Produkte über ein gezieltes OEM-Geschäft mit Schwerpunkt Europa. Interessenten können zwischen unterschiedlichen Varianten des Chips wählen, wobei Netmodule als Systemhaus und Entwicklungspartner Unterstützung bei Kunden leistet.

Parallel dazu unterstützt Bluebit die Einrichtung der Netmodule Asia als lokalen Stützpunkt zur Koordination von Entwicklungen und Sourcing vor Ort und der Vermarktung der für den fernöstlichen Markt entwickelten Produkte und Technologien. Der operative Start ist für die zweite Jahreshälfte 2009 geplant. Durch den Einzug von Multimedia in den Industrial-Markt ergibt sich eine Fülle an neuen Anwendungen, z.B. die audiovisuelle Überwachung von Aufzügen oder Audiovision für Notrufsäulen an Autobahnen – vor allem aber für Digital Signage Anwendungen.

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Multimedia-Chip VI-1888

Konkret stößt der Multimedia-Chip VI-1888 von Bluebit auf großes Interesse im Markt. Er vereint ein auf einem ARM11-Core basierendes SoC (System-on-Chip) mit Linux Betriebssystem, mehrere Schnittstellen, zwei integrierte Ethernet-Controller sowie zwei Videoprozessoren. Dank ihrer Programmierbarkeit sind die Videoprozessoren flexibel und decken unterschiedlichste (auch zukünftige) Codecs ab. Die Geschwindigkeit ist für das De- bzw. Encoding von Videostreams bis zu 720p ausreichend. Typische Anwendungen für diesen Multimedia-Chip umfassen IP-Video-Telefone, MIDs (Mobile Internet Devices) und Triple-Play Setop-Boxen. Ein weiterer Einsatzbereich sind Industrial Applikationen, z.B. Building Automation.

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