Vorteilhafte Verteilerklemmen, neue Wirkenergiezähler, neue DIN-Schienen-Netzteile, Überspannungsschutz für die öffentliche und kommerzielle DC-Ladeinfrastruktur - wir präsentieren Ihnen die besten Neuheiten der letzten Wochen.
Viel Potential gegen Fehlverdrahtungen: PPVK von Conta-Clip
(Bild: Conta-Clip)
Die neuen Push-in-Potentialverteilerklemmen PPVK von Conta-Clip helfen, Fehlverdrahtungen bei der Stromzuführung im Schaltschrank zu vermeiden – insbesondere bei einer großen Anzahl an Leitungen. Sie ermöglichen eine strukturierte und übersichtliche Stromverteilung innerhalb von AC- und DC-Steuerstromkreisen. Dank der kompakten Bauweise und des reduzierten Verdrahtungsaufwands lässt sich die Energieversorgung der Betriebsmittel im Schaltschrank einfach, effizient und platzsparend realisieren.
Die Leiter lassen sich werkzeuglos und mit geringem Steckwiderstand einführen. Durch die beidseitige Querverbindungsmöglichkeit der Einspeiseklemmen mit den angeschlossenen Potentialverteilerklemmen lässt sich der zulässige Summenstrom optimal auf beide Verteilrichtungen aufteilen – das unterstützt eine gleichmäßige Strombelastung und reduziert lokale Überlastungen. Ein eingebauter, isolierter Pusher dient der Dekontaktierung der Leiter. Je nach Anwendungsfall kann zwischen einer abwechselnden oder gruppierten Blockbauweise gewählt werden.
Die 6 mm²-Einspeiseklemmen sind für einen Bemessungsstrom von 41 A, die 1,5 mm²-Verteilerklemmen für einen Bemessungsstrom von 16 A dimensioniert. Alle eingesetzten Isolierstoffe dieser Baureihen sind schadstofffrei und erfüllen die Brandklassifikation V-0 selbstverlöschend nach UL 94.
Präzise Verbrauchsdaten und Kosteneinsparungen
Die neuen Wirkenergiezähler von IPF (links: CS720001, rechts: CS720002) bieten eine weitere Möglichkeit für ein gezieltes Energiemonitoring anhand konkreter Messwerte.
(Bild: IPF Electronic gmbh)
Mit der Reihe CS72 stellt IPF modulare, dreiphasige Wirkenergiezähler der Genauigkeitsklasse B für den direkten Anschluss von bis zu 100A (CS720001 - 320-480V AC) oder bis zu 80A (CS720002 – 400V AC) vor. Der CS720001 integriert eine RS485-Schnittstelle mit Modbus-RTU-Protokoll. Der CS720002 verfügt stattdessen über ein Ethernet-Interface. Beide Zähler haben ein hinterleuchtetes LCD-Display, das die Wirkenergie (also die tatsächliche genutzte elektrische Energie), die Blindenergie und weitere Messwerte anzeigt. Da die Messgeräte über eine MID-Zertifizierung verfügen, eignen sie sich auch für Verbrauchsabrechnungen.
Die neuen Geräte ergänzen in idealer Weise u.a. das Portfolio von IPF im Bereich Energiemonitoring, das mit dem IIoT-Gateway BY000002 und einer kostenfreien Software die entscheidende Basis für die einfache Erfassung, Visualisierung und Auswertung von Verbrauchsdaten ermöglicht, um vielfältige Potenziale für Kosteneinsparungen zu heben. Die Wirkenergiezähler bieten in diesem Zusammenhang eine Möglichkeit für den direkten Anschluss an ein Gateway, anstelle für das Energiemonitoring Stromwandler und Energiemessmodule von IPF zu verwenden. Die kompakten Wirkenergiezähler (Breite 4TE) werden in die Zuleitung der relevanten Verbraucher integriert (Klemmanschluss) und mit dem Gateway via RS458 (Modbus-RTU) oder Ethernet verbunden. Das Gateway erfasst dann kontinuierlich die Messdaten der Wirkenergiezähler. Die Daten lassen sich anschließend auf jedem PC mit der browserbasierten Software visualisieren.
Zukunftsweisende Leistung auf kleinstem Raum
Innovative DIN-Schienen-Stromversorgungen: Die neue Produktfamilie Planet von Puls
(Bild: PULS GmbH)
Die ein- und dreiphasigen DIN-Schienen-Netzteile Planet hat das Unternehmen Puls für anspruchsvolle Industrieanwendungen entwickelt. Als Branchenneuheit verfügt es als erstes DIN-Schienen-Netzteil über Active Load Sharing im parallelen Betrieb. Dank dieser Technologie können Systeme mit hohem Leistungsbedarf mit lüfterlosen Stromversorgungen schneller realisiert werden. Die präzise Regelung balanciert die Last zwischen den Stromversorgungen und sorgt so für eine gleichmäßige thermische Belastung und damit eine optimale Zuverlässigkeit des Systems. Mit einer MTBF von bis zu 325.000 Stunden und einer Mindestlebensdauer von 100.000 Stunden sind die neuen Netzteile für langfristige Einsätze konzipiert.
Die Familie umfasst derzeit einphasige und dreiphasige Modelle mit 960 W. Der Wirkungsgrad von 97 % reduziert Energieverluste und Wärmeentwicklung, senkt Betriebskosten und trägt zur CO₂-Reduktion bei. Die geringere Wärmeentwicklung macht das kompakte Design eines dreiphasigen 960-W-Netzteils mit einer Baubreite von nur 79 mm erst möglich und sorgt dadurch für mehr Platz im Schaltschrank.
Für Anwendungen mit dynamischen Lasten, etwa in der Ansteuerung von Motoren in der Intralogistik und Robotik, bieten die Geräte eine Dynamic BonusPower, die sich automatisch an den wechselnden Bedarf der Anwendung anpasst. Mit dieser Technologie sind bei dem dreiphasigen TP960 Leistungsreserven zwischen 120 % (kontinuierlich) und 200 % (12 Sekunden) für verschiedene Zeiten realisierbar. Damit lassen sich Beschleunigungsvorgänge zuverlässig abfedern, ohne überdimensionierte Netzteile einsetzen zu müssen.
Stand: 08.12.2025
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Überspannungsschutz für die DC-Ladeinfrastruktur
Der Protec T2 DCGU ist in zwei Varianten erhältlich: eine für Ladeanwendungen für E-Autos und eine für größere Fahrzeuge wie E-Busse und E-LKWs.
(Bild: Raycap)
Raycap erweitert sein Produktportfolio um den Protec T2 DCGU 3Y, ein steckbares Mehrpol-Überspannungsschutzgerät (SPD) für die DC-Ladeinfrastruktur. Das neue Gerät schützt leistungsstarke Schnelllade-Anwendungen – den DC-Wandler sowie das angeschlossene Elektrofahrzeug – gegen leitungsgebundene oder induzierte Überspannungen. Der Protec T2 DCGU ist in zwei Varianten erhältlich: eine für Ladeanwendungen für E-Autos und eine für größere Fahrzeuge wie E-Busse und E-LKWs.
Der Zustand am Ladepunkt entscheidet über Verfügbarkeit und Sicherheit – und damit über eine reibungslose Elektromobilität. In Combined Charging System (CCS)- oder Megawatt Charging System (MCS)-Ladeszenarien können Überspannungen durch direkte oder indirekte Blitzeinschläge entstehen. Um einen zuverlässigen Schutz der Elektrofahrzeuge zu gewährleisten, wurde der ProTec T2 DCGU 3Y speziell für den Einsatz am Übergabepunkt entwickelt. Er stellt den nach IEC 61851-23 geforderten Schutzpegel (≤ 2,5 kV Schutzpegel am DC-Ausgang) sicher und sorgt so für maximale Betriebssicherheit.
Neue aktive SPD-Überspannungsschutzgeräte
Die aktiven SPDs (Surge Protective Devices) von Citel sind für die Hutschiene, den Chassiseinbau und die Platinenmontage bei Umgebungstemperaturen von –40 bis +85°C ausgelegt.
(Bild: Schukat Electronic)
Der Distributor Schukat erweitert sein Portfolio an Überspannungsschutzgeräten von Citel um knapp 30 hochwertige Produkte. Die aktiven SPDs (Surge Protective Devices) schützen Systeme und Endgeräte in Industrie, ITE und Beleuchtung zuverlässig vor transienten Überspannungen.
Die Auswahl reicht von kompakten platinenmontierbaren SPDs der PAC2-Serie (42 x 9,6 x 44mm, 25 g) bis hin zu robusten SPDs der MLPCA1-Serie (66 x 42 x 32 mm, 152 g), für raue Umgebungsbedingungen. Die SPDs schützen vor Überspannungen in ein- oder mehrphasigen Netzen sowie Datenleitungen, leiten Ableitstoßströme von 2 kA bis 40 kA sicher ab und unterstützen Lastströme bis zu 16 A. Sie verfügen über eine Stromkreistrennung im Fehlerfall und erfüllen je nach Produkt die Schutzgrade IP20, IP65 und IP67.
Die SPDs sind für die Hutschiene, den Chassiseinbau und die Platinenmontage bei Umgebungstemperaturen von –40 bis +85°C ausgelegt. Je nach Anwendung lassen sie sich über Schraubklemmen, Steckklemmen und Litzenanschlüsse anschließen oder über THT-Pinne auf der Geräteplatine verlöten. Für den optimalen Schutz bietet Citel ein maßgeschneidertes Schutzkonzept an, das verschiedene SPD-Typen miteinander kombiniert. Dabei schützt Typ 1 im Hauptverteiler, Typ 2 und Typ 2+3 in der Verteilung oder am Endgerät, während kombinierte Varianten (1+2+3) einen Gesamtschutz für komplexe Systeme bieten.
Hochleistungs-HV-Sicherungen für Industrie und Energiesysteme
Die EKO-Sicherungen von Schurter verbinden hohe Leistung mit bewährter Sicherheit.
(Bild: Schurter)
Die EKO-Serie hat Schurter für anspruchsvolle Hochspannungsanwendungen entwickelt. Sie bietet Schutz bis 1000 VDC sowie Stromstärken von 50 bis 1100 A. Mit bis zu 50 kA DC Ausschaltvermögen, robuster Bauweise für extreme Umgebungen und flexiblen Montageoptionen eignet sie sich ideal für Ladeinfrastruktur, Energiespeichersysteme und industrielle Leistungsanwendungen.
Für robuste Performance konstruiert, widersteht die EKO-Serie mechanischen Vibrationen, Stößen, chemischen Einflüssen und extremen Temperaturen von -40 °C bis +125 °C. Das Keramikgehäuse und die verzinnten Kupferanschlüsse sorgen für Langlebigkeit und stabile elektrische Eigenschaften – selbst unter rauen Bedingungen.
Kennwerte:
Nennspannung: 1000 VDC (1250 VAC verfügbar für ausgewählte Serien)
Nennstrom: 50 – 1100 A
Ausschaltvermögen: 50 kA DC (100 kA AC für ausgewählte Serien)
Stromversorgungen mit Snap-In-Anschlusstechnologie
Die neue Proeco-Generation ist mit der Snap-In-Anschlusstechnologie ausgestattet.
(Bild: Weidmüller)
Konstrukteure und Fachleute aus der Automatisierungstechnik sehen sich häufig mit der Aufgabe konfrontiert, Steuerungselemente, Sensorik und weitere Komponenten auf engem Raum unterzubringen. Gerade in flachen oder stark belegten Schaltschränken zählt jeder Zentimeter. Die überarbeitete Proeco-Serie von Weidmüller wurde gezielt für diese Anforderungen konzipiert: Dank ihrer schlanken Bauform lässt sie sich mühelos auch in platzkritischen Umgebungen integrieren. Die Geräte liefern Ausgangsströme von bis zu 10 A bei stabilen 24 V DC, was eine zuverlässige Versorgung auch für leistungsintensive Verbraucher ermöglicht.
Die Proeco-Stromversorgungen erreichen einen Wirkungsgrad von bis zu 93 Prozent, was Energieverluste minimiert und gleichzeitig die Wärmeentwicklung im Schaltschrank reduziert. Dies erhöht die Systemeffizienz und senkt die Anforderungen an die Kühlung. Ein wesentliches neues Merkmal der aktuellen Generation ist die Ausstattung mit der Snap-In-Anschlusstechnologie. Diese ermöglicht eine werkzeuglose Verdrahtung in Rekordzeit: Leiter mit und ohne Aderendhülse werden einfach bis zum Einrasten in die geöffnete Anschlussstelle gesteckt – ein akustisches Feedback durch ein hörbares Klicken und ein optisch-haptisches Feedback durch den herausspringenden grünen Pusher signalisieren die sichere Verbindung. Aufwendiges Schrauben oder Nachziehen entfällt vollständig.