Studie Öffentliche Forschungseinrichtungen in Deutschland melden besonders viele Patente an

Quelle: EPA 1 min Lesedauer

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Eine neue Studie des Europäischen Patentamts (EPA) zeigt, dass Deutschland bei Patentaktivitäten zwischen 2001 und 2020 den zweiten Platz belegt.

Deutschland liegt mit 398 patentierenden Startups auf dem dritten Platz in Europa, davon sind allein 367 mit deutschen PROs verbunden. (Bild: ©  peterschreiber.media - stock.adobe.com)
Deutschland liegt mit 398 patentierenden Startups auf dem dritten Platz in Europa, davon sind allein 367 mit deutschen PROs verbunden.
(Bild: © peterschreiber.media - stock.adobe.com)

Deutschland hat seine führende Rolle in der europäischen Forschungs- und Innovationslandschaft weiter gefestigt. Laut einer Mitteilung des Europäischen Patentamts (EPA) entfielen zwischen 2001 und 2020 rund 30 Prozent aller europäischen Patentanmeldungen mit Beteiligung öffentlicher Forschungseinrichtungen (Public Research Organisations, PROs) auf Deutschland.

Mit 18.276 Patentanmeldungen belegt Deutschland damit den zweiten Platz hinter Frankreich. Besonders stark zeigen sich die Fraunhofer-Gesellschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), heißt es weiter. Sie zählen zu den zehn innovationsstärksten öffentlichen Forschungseinrichtungen Europas. Ihre Schwerpunkte liegen in Biotechnologie, Energie, Halbleitertechnologien sowie Luft- und Raumfahrt. Insgesamt stieg die Zahl der Patentanmeldungen deutscher PROs im Untersuchungszeitraum um 45 Prozent auf über 1.000 Anträge jährlich.

Auch Forschungskrankenhäuser tragen zunehmend zur Innovationskraft bei: Mit 2.858 europäischen Patentanmeldungen erreicht Deutschland hier den zweiten Platz. Einrichtungen wie die Charité Berlin, das Universitätsklinikum Heidelberg und das Universitätsklinikum Freiburg gehören zu den forschungsstärksten Europas.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass aus öffentlichen Forschungseinrichtungen immer häufiger Startups hervorgehen, die Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte überführen. Ein Beispiel ist das Münchner Deep-Tech-Unternehmen Pre Omics, entstanden aus der Max-Planck-Gesellschaft, das heute international erfolgreiche Proteomik-Lösungen anbietet.

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