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Kit-Encoder

„Open Source“-Schnittstellen für magnetische Motorfeedback-Kits

| Redakteur: Rebecca Näther

Zur SPS IPC Drives hat Drehgeberspezialist Posital das Schnittstellenangebot für seine im Vorjahr gestarteten Kit-Encoder erweitert – und setzt dabei erneut auf ein nicht-proprietäres Open-Source-Kommunikationsprotokoll der kostenfrei verfügbaren Biss-Familie.

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Die magnetischen Kit-Encoder sind jetzt auch mit Biss Line-Interface verfügbar.
Die magnetischen Kit-Encoder sind jetzt auch mit Biss Line-Interface verfügbar.
( Bild: Posital-Fraba )

Ab sofort sind die magnetischen Einbau- bzw. Positionsgeber-Kits, die mit einer elektronischen Auflösung von 17 Bit aufwarten und beim Motorfeedback die Lücke zwischen einfachen Resolvern und aufwändigeren und teureren optischen Drehgebern geschlossen haben, mit Biss Line-Interface verfügbar. Dieser Schritt macht den Weg frei für die praktische Umsetzung der Einkabeltechnik, die bei Motorherstellern, laut Unternehmen, immer populärer wird.

Übertragung von Strom und Drehgebersignal in einem Kabel

Bei der Einkabeltechnik geht es um die Übertragung von Strom und Drehgebersignal in einem einzigen Kabel. Wahlweise steht hier eine 4-Draht basierte Lösung mit getrennter Kommunikation und Versorgung oder eine 2-Draht basierte Variante mit kombinierter Kommunikation und Versorgung bei gleichem Protokoll zur Verfügung. Als vorteilhaft soll sich der Einkabel-Ansatz vor allem in kleineren Motoren erweisen, bei denen das Platzieren von zwei Steckern schon immer schwierig war. Dabei sprechen für die Einkabeltechnik nicht nur der verringerte Verkabelungsaufwand und entsprechend günstigere Kosten, führt die Firma an.

Forward Error Correction-Funktion implementiert

Ein Plus ist auch die reduzierte Fehleranfälligkeit der Anschlusstechnik. Zu den Besonderheiten der Schnittstelle gehört die Implementierung der Forward Error Correction-Funktion (FEC), die eine hohe Verfügbarkeit der Datenkommunikation auch bei gestörten und minderwertigen Kabel- und Steckerverbindungen ermöglicht.

Offene, nicht-proprietäre Kommunikationsprotokolle

Schon beim Launch der magnetischen Kit-Encoder, die anders als Resolver multiturnfähig und mit ihren digitalen Schnittstellen fit für Industrie 4.0-Einsätze sind und im Vergleich zu optischen Systemen durch Robustheit und Wartungsfreiheit auffallen, hatte der Hersteller Ende letzten Jahres gezielt auf offene, nicht-proprietäre Kommunikationsprotokolle gesetzt. Von Beginn an waren die neuen Montage-Kits mit herstellerneutralen digitalen Kommunikationsschnittstellen wie Biss-C oder SSI für absolute Messungen erhältlich.

SPS IPC Drives: Halle 7A, Stand 146

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